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7.7‑Magnitude‑Erdbeben tötet 68, vertrieben Tausende auf der Insel Flores

Ein starkes Erdbeben nördlich der Insel Flores hat Dutzende getötet, viele verletzt und rund 13.000 Menschen aus dem Bezirk Nagekeo in provisorische Lager getrieben, wo sie Hitze, Wassermangel und eingeschränkte sanitäre Einrichtungen ausgesetzt sind, während Nachbeben anhalten.

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'Nowhere to run': Indonesian quake survivors plead for help

Ein Erdbeben der Stärke 7.7 erschütterte den Norden der Insel Flores in den frühen Morgenstunden des Samstags, tötete 68 Menschen und verletzte Dutzende weitere. Etwa 13.000 Einwohner des Bezirks Nagekeo wurden vertrieben, viele von ihnen suchten Zuflucht in provisorischen Lagern, die nach dem Beben eingerichtet wurden.

Lebensbedingungen in provisorischen Unterkünften

Im Küstendorf Marapokot zogen Familien auf höheres Gelände und errichteten große Zelte aus Plane, Kunststoff, Seil und Pfosten. Das provisorische Lager beherbergt nun Familien, die zögern, in ihre Häuser zurückzukehren, die rissig bleiben und anfällig für weitere Nachbeben sind. In den Zelten leiden die Bewohner unter hohen Temperaturen, intermittierender Stromversorgung und fehlenden sanitären Einrichtungen. Wasser ist knapp, sodass einige Haushalte Duschen nur alle zwei Tage zulassen, während Kinder keinen geeigneten Platz zum Lernen während des Tages haben.

Nachbeben und Gemeinschaftstrauma

Seit dem Hauptbeben wurden mehr als 1.600 Nachbeben registriert, die die Gemeinschaft ständig auf Trab halten. Viele Einwohner berichten, dass jedes Beben Panik auslöst, weil es keinen sicheren Ort zum Fliehen gibt. Eine 53‑jährige Mutter von drei Kindern äußerte die Angst, dass ein weiteres Beben ihre Familie unter den rissigen Häusern begraben könnte, während eine 52‑jährige Frau die schwere Wasserknappheit hervorhob. Die anhaltende seismische Aktivität hat die Gemeinschaft traumatisiert und unsicher gemacht, ob sie in ihre beschädigten Häuser zurückkehren soll.

Regierungs- und humanitäre Reaktion

Die Behörden haben Notfallnahrung, Wasser und Medizin zugesagt, doch Überlebende sagen, dass die Hilfe nur langsam eintrifft. Die Regierung hat die Feuerwerke zum Unabhängigkeitstag in Jakarta abgesagt als Zeichen der Solidarität, und Präsident Prabowo Subianto forderte die Nation auf, für die Opfer zu beten und versprach die Bereitstellung von Wiederaufbaugeldern. Beamte haben die Vertriebenen aufgefordert, nach Hause zurückzukehren, doch viele bleiben zögerlich, bis die Nachbeben nachlassen und sichere Unterkünfte garantiert werden können. Wiederauftragsverträge sollen in den kommenden Wochen zunehmen, und humanitäre Gruppen arbeiten daran, Wasser, sanitäre Einrichtungen und Unterbringungsbedingungen in den provisorischen Lagern zu verbessern.

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