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Brent‑Öl über $91, da US‑Iran Waffenstillstand endet, FTSE 100 eröffnet flach

Die Ankündigung von Donald Trump, dass der 60‑tägige Waffenstillstand mit Iran nicht verlängert wird, ließ die Ölpreise über $91 pro Barrel steigen, erhöhte den Inflationsdruck und fügte den britischen Märkten Volatilität hinzu.

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Donald Trump speaking emphatically at a podium, wearing a navy suit and blue tie, with a microphone and lights visible.

Am Montag stieg Brent‑Öl über $91 pro Barrel, nachdem der Präsident im White House bestätigt hatte, dass der 60‑tägige Waffenstillstand mit Iran nicht verlängert wird. Die Nachricht kam, während die Strait of Hormuz ein Brennpunkt blieb, sodass der FTSE 100 unverändert eröffnete und Händler zu einer vorsichtigen Abwart‑Haltung veranlasste.

Auswirkungen auf die britische Wirtschaft

Höhere Ölpreise wirken sich direkt auf Transportkosten und die Energiekosten der Haushalte aus, ein Trend, der die Inflation in bereits preissensiblen Volkswirtschaften ansteigen lassen könnte. Anleger im Flaggschiff‑Index des Vereinigten Königreichs sehen sich daher einer zusätzlichen Unsicherheit ausgesetzt, da der Brent‑Anstieg das bestehende geopolitische Risiko verstärkt.

Trumps Bemerkungen zum Hormuz Strait

Auf die Frage nach der strategischen Wasserstraße sagte der Präsident: "Es ist eine großartige Idee. Ich meine, wir kontrollieren sie mit der Blockade, und mir gefällt die Vorstellung, sie zu einem Territorium zu erklären," und betonte damit die angespannte Lage in der Region.

Potenzial für weitere Preissprünge

Analysten warnen, dass Brent $95 pro Barrel überschreiten könnte, wenn das Scheitern des Waffenstillstands eine breitere Eskalation auslöst. Ein solcher Anstieg würde die Gewinnspannen von Fluggesellschaften und Logistikunternehmen belasten, während gleichzeitig die Aktienkurse von Unternehmen des Energiesektors steigen würden.

Unternehmensentwicklungen am Londoner Markt

Ausblick

Marktbeobachter erwarten, dass die Ölvolatilität anhält, solange die diplomatischen Kanäle angespannt bleiben. Jede weitere Eskalation in der Strait of Hormuz könnte die Preise weiter nach oben treiben, zusätzlichen Druck auf den FTSE 100 ausüben und eine Neubewertung von Risk‑On‑Assets veranlassen. Anleger werden nach Anzeichen für erneute Verhandlungen oder neue US‑Sanktionen Ausschau halten, die beide das Marktnarrativ neu gestalten könnten.

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