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Ein umgekipptes Bus auf der Rotmeer-Route zwischen Dahab und Nuweiba hat 22 Tote gefordert und erneute Prüfungen der Verkehrssicherheit in Egypt ausgelöst.

Egypt‘s Gesundheitsministerium bestätigte, dass ein Personenbus auf der Küstenstraße, die die Rotmeer-Resorts Dahab und Nuweiba im Sinai verbindet, am Samstag umkippte und 22 Menschen tötete. Zu den Toten gehörten zehn Jordanier Staatsangehörige, laut dem staatlich betriebenen Fernsehkanal Al‑Mamlaka des Königreichs.
Der Vorfall betraf ein Fahrzeug mit 43 Passagieren, darunter 22 Jordanier, das auf die Seite kippte und Trümmer entlang der Autobahn verstreute. Zwanzig Krankenwagen wurden entsandt, und die Verletzten wurden zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.
Die Behörden haben die Ursache des Unfalls noch nicht bekannt gegeben, doch die Verkehrssicherheitsbilanz von Egypt ist bereits schlecht. Im vergangenen Jahr verzeichnete die staatliche Statistikbehörde fast 6.000 verkehrsbedingte Todesfälle landesweit.
"Zehn jordanische Staatsangehörige gehörten zu den Getöteten", berichtete Al‑Mamlaka.
Autounfälle sind im Land häufig, oft verursacht durch rücksichtsloses Fahren, mangelhafte Fahrzeugwartung und ungleichmäßige Durchsetzung der Gesetze. Ein ähnlicher tödlicher Zusammenstoß zweier Pick‑up‑Lkw im Norden von Egypt im letzten Monat forderte mindestens 18 Todesopfer, darunter viele Jugendliche.
Es ist zu erwarten, dass die ägyptischen Behörden eine formelle Untersuchung einleiten, während die jordanischen Behörden Druck für Antworten ausüben. Der Vorfall könnte zudem eine Überprüfung der Sicherheitsprotokolle auf Touristenrouten nach sich ziehen, da die Strände und Korallenriffe der Sinai-Halbinsel nach wie vor ein bedeutender Anziehungspunkt für internationale Besucher sind.