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https://morningwire.eu/fr/le-chef-de-la-cia-rencontre-les-services-de-renseignement-russes-a/
Der Besuch des CIA-Direktors in Moskau markiert den ersten hochrangigen US‑Russland‑Geheimdienstkontakt seit Beginn des Ukraine‑Krieges, doch er setzte sich nicht mit Präsident Vladimir Putin zusammen.

John Ratcliffe, der US CIA‑Direktor, führte am Dienstag Gespräche mit russischen Geheimdienstbeamten in Moscow, teilte der Kremlin am Mittwoch mit. Das Treffen beinhaltete kein persönliches Gespräch mit Präsident Vladimir Putin.
Dmitry Peskov, Sprecher des Kremlin, sagte Reportern, dass Putin über das Ergebnis der Gespräche informiert worden sei, verweigerte jedoch Details. Er fügte hinzu, dass es noch zu früh sei, zu beurteilen, ob der Dialog die von ihm als „tiefgreifende Krise“ in den US‑Russia‑Beziehungen bezeichnete Lage entschärfen könne.
Präsident Donald Trump charakterisierte die Reise als „halb‑routine“. In einem Interview mit dem konservativen Radiomoderator Glenn Beck sagte er:
Er ist dort, ziemlich halb‑routine. Ich hasse es, Menschen zu enttäuschen. Wir würden gern sehen, dass der Krieg in der Ukraine endet.
Der Besuch ist der erste eines US‑Spionagechefs seit der umfassenden Invasion der Ukraine im Jahr 2022. Der zuletzt bekannte US‑Intelligenzchef, der die russische Hauptstadt betrat, war William Burns, der im November 2021 Putin traf, bevor der Konflikt ausbrach.
Die Vereinigten Staaten haben derzeit keinen Botschafter in Russland, und Moscow pflegt eine enge strategische Partnerschaft mit Iran, einschließlich der Lieferung von Drohnen, die im Ukraine‑Krieg eingesetzt werden. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hat Russland beschuldigt, seine Drohnendesigns an Teheran zu liefern, während ein ukrainischer Geheimdienstbericht im April russische Unterstützung durch Satellitenbilder für die Zielauswahl von US‑Einrichtungen im Nahen Osten behauptete.
Moscow bestreitet jegliches Fehlverhalten und erklärt, bereit zu sein, den US‑Iran‑Streit zu lösen. Ob diese Geheimdienstkontakte zu einer breiteren diplomatischen Bewegung führen werden, bleibt ungewiss, aber sie halten einen Hinterkanal am Leben, während die offiziellen Beziehungen auf einem Tiefpunkt sind.
Analysten erwarten, dass jede unmittelbare Auswirkung auf Sanktionen oder Militärhilfe begrenzt sein wird. Das Treffen könnte jedoch die Grundlage für zukünftige Austausche schaffen und die Spannungen so weit entschärfen, dass weiterführende Gespräche zu Themen wie der Ukraine, der nuklearen Rüstungskontrolle und der regionalen Sicherheit möglich werden.