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Deutsche Getreideernte um 7 % auf 41.9 Millionen Tonnen gesunken, Bayern und Baden‑Württemberg riskieren Verluste von bis zu 20 %

Die Getreideernte 2026 in Deutschland wird mit 41.9 Millionen Tonnen prognostiziert, etwa 7 % unter dem Vorjahr, wobei Bayern und Baden‑Württemberg Verluste von bis zu 20 % befürchten. Die Landwirte fordern die EU auf, die Düngemittelhilfe auf €180 million zu erhöhen und die meisten Direktzahlungen auf Oktober vorzuziehen.

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German grain harvest down 7 % to 41.9 million tonnes, Bavaria and Baden‑Württemberg face up to 20 % loss

Die Getreideernte 2026 in Deutschland wird mit 41.9 Millionen Tonnen prognostiziert, etwa 7 % weniger als im Jahr 2025.

Ernteausblick

Der Deutsche Bauernverband (German Farmers’ Association) lieferte die Zahl, bestätigte damit einen Rückgang von rund sieben Prozent im Jahresvergleich.

Regionale Auswirkungen

In Bayern und Baden‑Württemberg könnte die Dürre die Getreideproduktion um bis zu 20 % reduzieren.

Politische Forderungen der Landwirte

Bauernpräsident Joachim Rukwied forderte drei Maßnahmen:

„Das Sterben dieser Betriebe erfolgt still und leise.“ – Joachim Rukwied, audio interview, 19. August 2026.

Folgen

Der Fehlbetrag erhöht den Druck auf die Liquidität der Betriebe und könnte die deutsche Regierung veranlassen, für das höhere EU‑Hilfspaket zu lobbyieren, bevor der EU‑Haushaltszyklus 2026 abgeschlossen ist.

Wichtige Agrarzahlen und politische Forderungen (Quelle: Handelsblatt – Today: Bauernpräsident warnt vor Hitzefolgen)
Kennzahl Wert 2026 Wert 2025 Veränderung
Getreideernte 41.9 Millionen t ≈45.2 Millionen t -7 %
EU‑Düngemittelhilfe €180 million €60 million +200 %
Vorauszahlung der Direktzahlung 80 % der Rate Standardzeitplan Vorschub bis Oktober 2026

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