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Deutschlands Getreideernte soll um 7 % auf 41,9 Millionen Tonnen sinken, da Dürre Bayern und Baden‑Württemberg trifft

Deutschlands Getreideernte 2026 wird mit 41,9 Millionen Tonnen prognostiziert, etwa 7 % weniger als im Vorjahr, wobei Bayern und Baden‑Württemberg bis zu 20 % Verluste befürchten. Bauernpräsident Joachim Rukwied fordert, die EU‑Düngemittelhilfe auf €180 Mio. zu verdreifachen und 80 % der direkten Zahlungen im Oktober auszuzahlen.

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German grain harvest set to fall 7% to 41.9m tonnes as drought hits Bavaria and Baden-Württemberg

Der Deutscher Bauernverband schätzt die Getreideernte Deutschlands für das Jahr 2026 auf 41,9 Millionen Tonnen, etwa 7 % unter dem Vorjahr, nachdem anhaltende Dürre und Hitze die Erträge im Süden reduziert haben.

Regionale Verluste und landwirtschaftliche Finanzen

Bayern und Baden-Württemberg sehen laut Verband mit Getreideverlusten von bis zu 20 % in diesem Jahr zu rechnen. Bauernpräsident Joachim Rukwied warnt, dass viele Höfe in einer angespannten wirtschaftlichen Lage seien und einer Liquiditätskrise gegenüberstehen.

Politische Forderungen

Rukwied fordert Notfallmaßnahmen: die Erhöhung der EU‑Düngemittelsubventionen von €60 m auf €180 m, die Vorziehung von 80 % der EU‑direkten Zahlungen auf den Oktober und eine Senkung der Agrardieselsteuer. Die Summe von €180 m entspricht dem Dreifachen des aktuellen Subventionsniveaus.

Rukwieds Hilfsforderungen
MaßnahmeAktuellGefordert
EU‑Düngemittelsubvention€60 m€180 m
EU‑direkte Zahlung Vorziehung80 % im Oktober
AgrardieselsteuerSenken

Quelle: Handelsblatt Today / Deutscher Bauernverband.

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