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Wirtschaft

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Dienstleistungssektor des Vereinigten Königreichs verzeichnet 23‑monatige Serie von Stellenabbau, da der Kostendruck zunimmt

Die Beschäftigung im Dienstleistungssektor des Vereinigten Königreichs sank im August zum 23. Monat in Folge, was die Belastung durch höhere Inputkosten und engere Budgets verdeutlicht.

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Die Beschäftigung im UK-Dienstleistungssektor fiel im August zum 23. Monat in Folge, da Unternehmen Einstellungsstopps beibehielten und Personalbestände angesichts zunehmender Kostendrucks reduzierten. Der aktuelle Purchasing Managers Index (PMI) von S&P Global Market Intelligence zeigt, dass die Personalabbau‑Serie im Sektor die längste ununterbrochene Reihe seit Beginn der Erhebung im Jahr 1996 ist.

Steigende Kosten treiben Kürzungen und Automatisierung

Unternehmen nennen steigende Ausgaben für Kraftstoff, Transport und Löhne als Hauptursachen für die Verlangsamung. Einige mittelgroße Unternehmen setzen vermehrt auf Automatisierung, um die Produktivität zu erhalten, während die Arbeitskosten steigen. Ein Kostenrechner der British Chambers of Commerce schätzt, dass ein typisches Unternehmen im Vereinigten Königreich jährlich etwa £827,000 mehr ausgibt als im Jahr 2016, ein Anstieg, der mit innenpolitischen Entscheidungen verbunden ist. Der Druck auf kleine und mittlere Unternehmen ist deutlich, wobei viele den von Alibaba.com gestarteten KMU-Finanzierungswettbewerb für zusätzliche Unterstützung im Blick haben.

Optimismus trotz vorsichtiger Aussichten

Trotz des anhaltenden Abschwungs stieg der PMI im August auf einen Wert von 52.5, gegenüber 52.1 im Juli, und blieb damit über der neutralen Schwelle von 50.0, die Wachstum von Kontraktion trennt. Tim Moore, Wirtschaftsdirektor bei S&P Global Market Intelligence, sagte, die Daten deuten auf eine bescheidene Erholung bei Neugeschäften und Vertrauen hin.

Dienstleister sind zunehmend optimistisch hinsichtlich der geschäftlichen Aussichten für das kommende Jahr, wobei das Vertrauen nun nahe an dem Niveau liegt, das kurz vor dem Konflikt im Nahen Osten beobachtet wurde.

Politischer und fiskalischer Hintergrund

Andy Burnham und John Healey stehen vor der Herausforderung, das Momentum aufrechtzuerhalten, da der erste Haushalt der neuen Regierung am 28. Oktober ansteht. Globale Anleihezinsen sind aufgrund höherer Ölpreise gestiegen, wodurch der fiskalische Spielraum des Finanzministeriums auf etwa £13 billionen schrumpft, gegenüber früheren Prognosen von £15 billionen. Das Office for Budget Responsibility könnte seine Zinsprognosen für die Verschuldung im Jahr 2030 nach oben korrigieren müssen, wobei die Schuldendienstkosten in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich etwa £135 billionen erreichen werden.

Ökonomen warnen, dass höhere Steuererhöhungen wahrscheinlich sind, da der Finanzminister versucht, die Lebenshaltungskostenunterstützung, die Verteidigungsausgaben zu finanzieren und fiskalischen Spielraum zu erhalten. Die Kombination aus engeren Budgets und anhaltendem Kostendruck könnte den Dienstleistungssektor für absehbare Zeit in einem Einstellungsstopp halten.

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