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Die Welt trauert um den Verlust von Dolly Parton, deren Musik, Philanthropie und unternehmerischer Geist unauslöschliche Spuren hinterlassen haben.

Dolly Parton verstarb am Dienstag im Alter von 80 Jahren nach einem kurzen Kampf gegen Krebs, ihr Neffe Bryan Seaver verkündete. Die Nachricht löste eine Welle der Trauer in den Vereinigten Staaten aus, wobei alle fünf lebenden ehemaligen Präsidenten anordneten, die Flaggen auf Halbmast zu setzen, und zahlreiche öffentliche Persönlichkeiten Erinnerungen teilten.
Partons Einfluss reichte weit über den Nashville Sound hinaus. Sie schrieb etwa 3.000 Lieder, verkaufte mehr als 100 Millionen Platten und baute ein Business‑Imperium auf, das Dollywood, Kosmetik, Tierbekleidung und sogar einen Rastplatz umfasst. Ihre wohltätige Arbeit, insbesondere die Imagination Library, die Kindern kostenlose Bücher bereitstellt, hat Millionen berührt. Das Ausmaß ihres Einflusses erklärt, warum Führungskräfte aus Politik und Popkultur sich veranlasst fühlten, Stellung zu nehmen.
In Washington postete Donald Trump: „Es hat noch nie jemanden wie sie gegeben, und das wird sich nie ändern“, während ehemalige Präsidenten und aktuelle Führungsfiguren das Gefühl bestätigten. Miley Cyrus, Partons Patentochter, schrieb auf Instagram, dass die Sängerin von ihr wolle, „ein Lied darüber schreiben und dann weitermachen und stark sein.“ Taylor Swift nannte sie „ewig großzügig“ und Beyoncé beschrieb sie als „Nordstern“.
Es hat noch nie jemanden wie sie gegeben, und das wird sich nie ändern.
Im ganzen Land wurde das Empire State Building um 21:25 Uhr in Pink erleuchtet, ein Hinweis auf Partons Hit „9 to 5“. In Sevierville, Tennessee, versammelten sich Hunderte vor einer Statue der Sängerin, legten Blumen und Flaggen auf Halbmast. Die Stadt, eingebettet in die Ausläufer der Great Smoky Mountains, feiert Parton seit langem als lokalen Schutzpatron.
Dollywood hielt um Mittag eine Schweigeminute ab, und das Grand Ole Opry veröffentlichte eine Ehrung mit den Worten, ihr Vermächtnis würde durch die von ihr inspirierten Künstler weiterleben. Die Beerdigung der Sängerin wird laut People magazine voraussichtlich eine private Angelegenheit sein.
Auf der anderen Seite des Atlantiks veröffentlichte die britische Königshaus ein Video einer zeremoniellen Band, die „9 to 5“ vor dem Buckingham Palace spielt, und lobte Parton dafür, dass sie „Freude, Trost und Inspiration für so viele“ gebracht habe. In der Musikwelt teilten Legenden wie Mick Jagger und Carrie Underwood herzliche Botschaften, die verdeutlichen, wie selten es ist, dass ein Entertainer universell geliebt wird.
Partons Karriere begann in den 1960er Jahren, als sie in die Fernsehshow von Porter Wagoner eintrat, was sie ins nationale Rampenlicht katapultierte. Ihre Lieder wie „Jolene“, „Coat of Many Colours“ und „I Will Always Love You“, später ein globaler Hit für Whitney Houston, sind nach wie vor feste Bestandteile im Radio und auf Streaming‑Plattformen.
Blickt man nach vorn, wird die Musikindustrie voraussichtlich einen Anstieg beim Streaming von Partons Katalog verzeichnen, während ihre wohltätigen Stiftungen möglicherweise höhere Spenden erhalten. Ihre unternehmerischen Unternehmungen, insbesondere Dollywood, werden weiterhin Touristen anziehen und ihren wirtschaftlichen Einfluss auf die Region stärken.
Partons Tod markiert das Ende einer Ära, doch ihr Einfluss auf Country‑Musik, Popkultur und Philanthropie wird über Generationen hinweg bestehen bleiben.