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Ein dominanter Sieg Englands in Headingley hat die Forderungen nach Beibehaltung des historischen Austragungsortes in der kommenden Ashes‑Serie neu entfacht.

England besiegte Pakistan mit einem Innings und 103 Runs innerhalb von drei Tagen in Headingley am Freitag, was ihren siebten Sieg in Folge am Platz markierte.
Der Sieg kam in der zweiten Amtszeit von Root als Testkapitän Englands, nachdem er den ehemaligen Kapitän Stokes nach dessen überraschendem Rücktritt übernommen hatte. Die eindrucksvolle Leistung verschaffte England eine 1‑0‑Führung in einer dreiteiligen Serie.
Nach dem Sieg äußerte Root seine Enttäuschung darüber, dass der historische Yorkshire‑Platz im Jahr 2027 keinen Männer‑Ashes‑Test ausrichten wird. „Es ist ein großartiger Testplatz und ein Untergrund, der brillanten Testcricket ermöglicht“, sagte er.
„Wir haben in letzter Zeit ziemlich viel Erfolg darauf gehabt, daher ist es schade, dass wir nächstes Jahr nicht hier spielen können. Ich bin sicher, wir werden hier noch viele, viele brillante Testspiele sehen“, Root fügte hinzu.
Stokes wiederholte das Gefühl in den sozialen Medien und schrieb, dass „Schande ist eine Untertreibung, ehrlich gesagt. Chaotisch wäre treffender. Großartiger Sieg jedoch.“ Er hatte sich zuvor als „verzweifelt“ beschrieben, als der Spielplan von 2023 erstmals Nordengland aus dem Kalender der Männer‑Ashes ausschloss.
Die Serie 2027 wird stattdessen zum ersten Mal zum Rose Bowl in der Nähe von Southampton reisen, wobei Trent Bridge, Lord's, Edgbaston und The Oval die übrigen vier Spiele ausrichten. Headingley wird weiterhin einen einmaligen Frauen‑Ashes‑Test ausrichten.
Sowohl Spieler als auch Fans hoffen, dass die Kritik eine Überprüfung zukünftiger Austragungsortzuweisungen anstößt, um sicherzustellen, dass historische Plätze wie Headingley im Mittelpunkt von Englands Cricket‑Showcase bleiben.