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https://morningwire.eu/fr/l-ue-attribue-un-contrat-d-au-moins-eur1-8-milliard-a-la-start-up-belge/
Die Europäische Kommission hat Aerospacelab einen Mindestauftrag von €1.8 bn erteilt, um bis zu 264 der 348 Iris2‑Satelliten zu bauen – das erste große EU‑Weltraumprojekt, das eine Schlüsselkomponente an ein Start‑up übergibt.
Die Europäische Kommission hat dem belgischen Start‑up Aerospacelab einen Mindestauftrag von €1.8 bn erteilt, um bis zu 264 der 348 Satelliten für das Iris2‑Programm zu fertigen.
Handelsblatt berichtete, dass Aerospacelab für den Bau des Großteils der Konstellation verantwortlich sein wird, konkret bis zu 264 Einheiten. Das gesamte Iris2‑Programm ist mit €15.6 bn budgetiert, fast 50 % höher als die vor zwei Jahren gemachte Schätzung.
Laut derselben Quelle wird Iris2 das erste große europäische Weltraumprojekt, bei dem eine Schlüsselkomponente – die Satellitenhardware – einem Start‑up anstatt den traditionellen Luft‑ und Raumfahrtgiganten anvertraut wird. Dieser Schritt signalisiert eine Verschiebung der EU‑Beschaffung hin zu mehr Wettbewerb und Diversifizierung der Lieferkette.
| Kennzahl | Wert | Einheit | Zeitraum / Basis |
|---|---|---|---|
| Vertragswert | 1.8 | Mrd. Euro | Mindestbetrag bei Vergabe |
| Von Aerospacelab zu bauende Satelliten | 264 | Einheiten | im Rahmen des Vertrags |
| Gesamtzahl Iris2‑Satelliten | 348 | Einheiten | Programmgesamt |
| Gesamtkosten des Programms | 15.6 | Mrd. Euro | Gesamtbudget |
Der Auftrag könnte weitere Chancen für kleinere Unternehmen im europäischen Weltraumsektor eröffnen, da die EU ihre Bereitschaft zeigt, beträchtliche Budgets an nicht‑traditionelle Lieferanten zu vergeben. Wettbewerber müssen möglicherweise Preis‑ und Innovationsstrategien neu bewerten, um sich einen Anteil an zukünftigen Aufträgen zu sichern.