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Spanien‑Weltmeister Fernando Torres eröffnete sein PSG‑Konto mit einem Doppelpack und verwandelte ein 2‑0‑Rückstand zur Halbzeit in einen 3‑2‑Sieg über Rennes.

Fernando Torres kam von der Bank für sein Ligue‑1‑Debüt und machte sofort Eindruck, indem er zweimal traf und Paris Saint-Germain half, einen Rückstand von 2‑0 zur Halbzeit aufzuholen und mit 3‑2 bei Rennes zu gewinnen. Der Spanier, der das Siegtor im WM‑Finale 2010 erzielte, war der entscheidende Faktor in einem Spiel, in dem die Heimmannschaft die ersten 45 Minuten dominierte.
Die erste Halbzeit gehörte den Gastgebern. Sebastian Szymanski eröffnete nach 21 Minuten den Treffer, nach einem flachen Schuss von Esteban Lepaul, der einen präzisen Kopfball vorbereitete. Ein zweites Tor folgte sieben Minuten vor der Pause, erneut mit Beteiligung von Lepaul, als Rennes seine Führung im Konter ausbaute. Die Mannschaft von Franck Haise wirkte souverän, während PSG Schwierigkeiten hatte, eine klare Chance zu kreieren.
Als die zweite Halbzeit begann, brachte Luis Enrique den Veteranen zusammen mit dem ebenfalls neu verpflichteten Maghnes Akliouche und dem Mittelfeldmaestro Fabian Ruiz ins Spiel. Innerhalb von zehn Minuten nutzte Torres einen Pass seines Landsmanns, ließ den Torwart Brice Samba am Fuß vorbei und schob den Ball ins Netz. Acht Minuten später verdoppelte er seine Zahl, indem er einen Flankenball von Ruiz per Kopf zum Führungstreffer für PSG verwandelte.
„Das Spiel war schwierig, das wussten wir“, sagte Torres gegenüber Ligue 1+. „Ich habe einfach die Hand gehoben, dann mit Fabians Qualität, man muss nur laufen und er bringt den Ball an die richtige Stelle.“
Das Offensivtrio von PSG mit Ousmane Dembele, Desire Doue und Khvicha Kvaratskhelia kreierte mehrere Chancen, verwandelte jedoch keine, was den Trainer veranlasste, auf frische Beine zu setzen. Der Sieg sicherte nicht nur drei Punkte, sondern sandte auch ein klares Signal an die Konkurrenten, dass die Sommerneuzugänge des Vereins bereits das Ergebnis beeinflussen.
Über das unmittelbare Ergebnis hinaus könnte Torres‘ Leistung die Strategie von PSG für den Rest der Saison prägen. Da die Ligue 1 immer enger wird und europäische Wettbewerbe bevorstehen, bietet ein bewährter Torjäger, der von der Bank aus liefert, taktische Flexibilität. Die Erfahrung des Spaniers könnte zudem jüngere Stürmer wie Moussa Al Tamari fördern, der bereits früher im Spiel zum Einsatz kam.
Ausblickend wird PSG nächste Woche zu einem weiteren Titelanwärter reisen, wobei das Aufrechterhalten des Schwungs entscheidend sein wird. Sollte Torres weiterhin treffen, könnte seine Präsenz in einer Saison, in der jeder Punkt zählt, den Ausschlag geben.