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Französische Dürre kürzt Ernten, begrenzt aber breitere wirtschaftliche Folgen

Hitzewellen reduzieren französische Ernten, doch die breitere Wirtschaft könnte nur einen bescheidenen Treffer spüren.

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France sees limited economic hit from drought, heatwaves

France wird die landwirtschaftliche Produktion in diesem Jahr um etwa acht Prozent zurückgehen sehen, teilten Ministeriumsvertreter einer parlamentarischen Anhörung in Paris mit. Die Maisproduktion soll um 35 Prozent sinken, während das Wachstum von Viehfutter ein Drittel unter den normalen Werten liegt.

Das Land ist einer der führenden Getreideproduzenten und -exporteure Europas, sodass eine schwächere Ernte das Angebot verknappen und die Lebensmittelpreise im Block ansteigen lassen könnte. Französische Ministeriumsvertreter warnten, dass die Folgewirkungen auf Haushalte und nachgelagerte Industrien spürbar sein könnten, selbst wenn die Gesamtwirtschaft widerstandsfähig bleibt.

Laut einer Ministeriumsbriefing sollte die breitere makroökonomische Auswirkung begrenzt sein. Monique Barbut, die Umweltministerin, sagte, die direkten und indirekten Kosten der Hitzewellen würden zwischen 10 und 15 Milliarden Euro liegen.

Die direkten und indirekten Auswirkungen der Hitzewellen würden das Land 10 bis 15 Milliarden Euro kosten.

Die französische Regierung hatte für 2026 ein BIP‑Wachstum von 0,7 Prozent eingeplant, doch Ökonomen weisen darauf hin, dass dieses Ziel nun zweifelhaft ist, nachdem das Wachstum im zweiten Quartal stagniert und die Wirtschaft in den ersten drei Monaten des Jahres um 0,2 Prozent schrumpfte.

Landwirtschaftliche Verluste in Zahlen

Ernteumfragen zeigen Maiserträge auf einem historischen Tiefstand, während Futtermittelkulturen, die für das Vieh unverzichtbar sind, ein ganzes Drittel hinter den Erwartungen zurückbleiben. Landwirte auf dem gesamten Kontinent haben ähnliche Belastungen gemeldet, mit sinkenden Flusspegeln und braun werdenden Feldern.

Makroökonomischer Ausblick

Selbst bei dem landwirtschaftlichen Defizit erwartet das Ministerium, dass die gesamtwirtschaftliche Abschwächung bescheiden ausfällt. Die Kostenschätzung der Umweltministerin wird voraussichtlich vom Staatshaushalt aufgenommen und könnte die zukünftige Finanzplanung beeinflussen.

Analysten werden die Daten des nächsten Quartals beobachten, um Anzeichen dafür zu finden, ob der landwirtschaftliche Druck zu höherer Inflation führt oder ob die breitere Wirtschaft den wetterbedingten Schock verkraften kann.

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