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https://morningwire.eu/fr/frasers-group-devient-le-principal-actionnaire-de-hugo-boss-apres-un/
Der Einzelhändler kaufte zusätzlich 12.1 Millionen Hugo Boss‑Aktien zu je €38, wodurch seine Beteiligung auf 47.89 Prozent anstieg und das Beteiligungsvolumen auf über €1 Milliarde bewertete.

Frasers Group hat seine Beteiligung am deutschen Modehaus Hugo Boss auf 47.89 Prozent erhöht, nachdem es weitere 12.1 Millionen Aktien zu je €38 pro Aktie erworben hat. Die Transaktion, die mehr als €463 Millionen (£396 Millionen) wert ist, macht Frasers Group zum einzigen größten Anteilseigner, der knapp die Hälfte des Unternehmens hält.
Die neuen Aktien wurden zu einem Preis erworben, der eine moderate Prämie gegenüber dem Marktpreis darstellt, ein Punkt, den Marktanalysten als Test für Frasers Groups Bereitschaft, für Kontrolle zu zahlen, hervorgehoben haben. Beim Handelsschluss am Montag wurde die erweiterte Beteiligung auf über €1 Milliarde bewertet.
Der Vorstand von Hugo Boss hatte zuvor ein rein bar bezahltes Angebot von £1.7 Milliarden abgelehnt, es als unzureichend bezeichnet und eine Prämie von 4 Prozent vermerkt. Der Vorsitzende des Unternehmens, Stephan Sturm, erklärte, dass das Unternehmen das langfristige Engagement von Frasers Group schätze und sich auf eine konstruktive Beziehung freue, jetzt wo der Einzelhändler sein größter Anteilseigner ist. CEO Daniel Grieder begrüßte ebenfalls die Unterstützung der langfristigen strategischen Ausrichtung von Frasers Group.
Frasers Group, vor allem bekannt für den Betrieb der Sports Direct‑Kette, hatte zuvor die Kaufhauskette Harvey Nichols für £40 Millionen übernommen. Geschäftsführer Michael Murray hat einen Plan vorgestellt, Harvey Nichols zu restrukturieren, wobei er anerkennt, dass die Sanierung kurzfristige Kürzungen erfordere, um ein stärkeres, nachhaltiges Unternehmen aufzubauen, und dass die Marke mit dem Label Flannels zusammengeführt wird.
Branchenkommentatoren haben angedeutet, dass Frasers Group, sollte es eine Mehrheitsbeteiligung an Hugo Boss erlangen, versuchen könnte, Michael Murray in den Vorstand der deutschen Gruppe zu berufen, was an einen früheren Versuch erinnert, die Richtung von Boohoo zu beeinflussen.