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FTSE 100 fällt, da Ölpreise steigen und US‑Iran‑Spannungen die Märkte belasten

Höhere Ölpreise und neue US‑Iran‑Konflikte drückten den FTSE 100 nach unten und ließen die Renditen britischer Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 2005 steigen.

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North Sea oil terminal with storage tanks and docking facilities under a clear sky, highlighting energy infrastructure.

FTSE 100 rutschte am Mittwoch weiter zurück, da die Ölpreise zum dritten Mal in Folge stiegen und zusätzlichen Druck auf einen bereits nervösen Anleihenmarkt ausübten. Brent crude pendelte bei etwa $95 pro Barrel, dem stärksten Niveau seit Mitte Juli, nachdem die United States neue Angriffe auf Iranian targets in der Strait of Hormuz gestartet hatten.

Ölpreisanstieg treibt Marktverkauf an

Die Eskalation folgt einer Zuspitzung zwischen den US und Iran, wobei Präsident Donald Trump erklärte, die Angriffe seien Vergeltungsmaßnahmen für Teherans mutmaßliche Mining‑Versuche und einen früheren Angriff auf eine US‑Base. Trump warnte vor einer größeren Gegenreaktion, eine Haltung, die die Shipping‑Routes durch den Middle East unter genauer Beobachtung hält.

Britischer Anleihenmarkt unter Druck

British government bonds, oder UK gilts, schlossen sich dem weltweiten Ausverkauf an, wobei die Rendite der zweijährigen Anleihe ein 18‑jähriges Hoch von etwa 5.2 Prozent erreichte und die längerfristigen Renditen im frühen Handel auf 5.9 Prozent anstiegen. Der Anstieg erhöht die Kosten für die Bedienung der Nation’s debt um rund £6bn, eine Zahl, die in einer jüngsten Analyse des gilt‑Marktes hervorgehoben wurde.

„Wir sind jetzt nur noch zwei Monate von den US‑mid‑term elections entfernt, und Präsident Trump zeigt keinerlei Anzeichen, den Krieg im Iran zurückzuschrauben, um Stimmen zu gewinnen, obwohl der Konflikt im Inland nicht populär ist“, sagte Kathleen Brooks, Research Director bei XTB. „Das könnte in den kommenden Wochen Volatilität auslösen, da Investoren befürchten, dass die hohen Ölpreise bleiben könnten.“

Der Bond‑Sell‑off könnte den Beginn von Andy Burnhams erster parliamentary session als Prime Minister übertreffen, wobei der neue Leader später heute seine erste Prime Minister’s Questions absolvieren wird.

Analysten erwarten, dass die Nervosität am Markt anhalten wird, bis der geopolitische Flashpoint nachlässt oder die Ölpreise vom $100‑Marke zurückgehen. In der Zwischenzeit werden Trader jede weitere Eskalation im Middle East sowie Signale der Central‑Banks beobachten, wie diese auf steigenden Inflation‑Pressure reagieren wollen.

Weitere Informationen zu den Auswirkungen steigender Gilt‑Renditen finden Sie unter UK gilt yields erreichen ein 18‑jähriges Hoch. Einzelheiten zur wirtschaftspolitischen Agenda der neuen Administration finden Sie in Burnhams Triple‑Helix‑Wachstumsplan.

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