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https://morningwire.eu/fr/le-ftse-100-grimpe-alors-que-les-etats-unis-preparent-les-sanctions/
Der britische Index erholte sich nach einem frühen Einbruch, während Investoren die Maßnahmen des US-Finanzministeriums beobachten, die die Ölmärkte und die globale Stimmung neu gestalten könnten.
FTSE 100 stieg am Montagnachmittag leicht, nach einem frühen Einbruch endete die Sitzung im Plusbereich. Die Gewinne wurden angeführt von Airtel Africa, Intercontinental Hotels Group und anderen Mid‑Cap-Unternehmen, während Autotrader und Melrose Industries den breiteren Markt belasteten.
Auf der anderen Seite des Atlantiks wird Scott Bessent vom US Treasury eine Doppelstrategie ankündigen: einen Plan, das Tempo der Rückkäufe von Treasury‑Anleihen zu verdoppeln, und ein neues Sanktionspaket gegen Iran. Der Treasury‑Beamte bezeichnete die Sanktionen als einen „wirtschaftlichen D‑Tag“ in der anhaltenden Druckkampagne der Vereinigten Staaten.
"Wenn die Länder rund um Iran sich den Amerikanern in ihrem Wirtschaftskrieg anschließen, wird kein Tropfen Öl den Persischen Golf und die Straße von Hormus verlassen, und wir werden auch andere Ölexportwege vom Persischen Golf ins Visier nehmen", sagte Mohsen Rezaei, der Sicherheitschef Irans.
Die Ölpreise fielen leicht, wobei Brent‑Rohöl um etwa ein Prozent auf knapp über 93 $ pro Barrel sank. Der Rückgang setzte die Energieriesen Shell und BP unter Druck, deren Aktien die breitere Bewegung im Sektor widerspiegelten.
Richard Hunter, Leiter der Märkte bei Interactive Investor, bemerkte, dass der britische Markt hinter der US‑Agenda zurückbleibe, was zu einem relativ flachen FTSE bei gedämpften Handelsvolumina führe. Im Inland kündigte die Regierung eine Überprüfung der Geschäftssteuern für Kneipen und Hotels an, ein Schritt, den Andy Burnham zur Unterstützung der Innenstädte vorantreibt.
In Zukunft werden Händler die Details des Anleihenrückkaufs des Treasury sowie den genauen Umfang der Iran‑Sanktionen beobachten. Ein erfolgreicher Rückkauf könnte die Renditen von US‑Treasury‑Anleihen stützen, während aggressive Sanktionen das Risiko weiterer Ölpreisschwankungen erhöhen und sich auf die allgemeine Marktstimmung auswirken könnten.
Investoren sollten sich daher auf eine potenziell unruhige Woche einstellen und das Aufwärtspotenzial der US‑Geldpolitik gegen das Abwärtsrisiko geopolitischer Spannungen im Nahen Osten abwägen.