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£185 million aus dem Solidaritätsfonds des Club World Cup 2025 stehen auf dem Spiel, nachdem europäische Clubs damit gedroht haben, die Ausgaben 2028 und 2029 zu boykottieren, sofern die FIFA das Forward‑Enterprise‑Programm nicht zurückzieht, das am 1 August 2026 abgesagt wurde.

Der £185 million‑Solidaritätsfonds aus dem Club World Cup 2025 könnte durch den Streit über den kommerziellen Plan Forward Enterprise von FIFA aufgehalten werden.
Am 31 Juli 2026 sandte die Gruppe European Football Clubs (EFC) einen versiegelten Brief, unterschrieben von Geschäftsführer Charlie Marshall, an den FIFA‑Generalsekretär Mattias Grafström, in dem sie warnten, dass ihre Mitglieder alle zukünftigen Club World Cups boykottieren würden, sofern das Forward‑Enterprise‑Programm nicht zurückgezogen wird.
Im Schreiben hieß es, der Plan könne das bestehende Memorandum of Understanding verletzen und dass EFC die Ausgaben 2028 bzw. 2029 für Männer‑ oder Frauen‑Turniere nicht unterstützen werde, solange keine voll funktionsfähige Joint‑Venture besteht, bevor Übertragungs‑ und Sponsorenrechte verkauft werden.
In den frühen Morgenstunden des 1 August 2026 kündigte FIFA‑Präsident Gianni Infantino die Abschaffung des privat unterstützten Football Forward Enterprise (FFE)‑Programms an. FIFA fügte hinzu, dass es sich umgehend mit EFC treffen werde, um die Joint‑Venture auf Kurs zu halten.
FIFA wird sich umgehend mit den European Football Clubs treffen, um die Joint‑Venture zu besprechen und sicherzustellen, dass der Zeitplan des Club World Cups wie geplant fortgesetzt wird, teilte die Organisation in einer Erklärung mit.
Der Streit gefährdet drei Ausgaben:
| Ausgabe | Geschlecht | Geplantes Jahr | Status |
|---|---|---|---|
| Men’s Club World Cup | Männer | 2028 | Joint‑Venture ausstehend; Clubs könnten boykottieren |
| Women’s Club World Cup | Frauen | 2028 | Joint‑Venture ausstehend; Clubs könnten boykottieren |
| Men’s Club World Cup | Männer | 2029 | Joint‑Venture ausstehend; Clubs könnten boykottieren |
Der £185 million‑Fonds, der für die Verteilung an die Clubs vorgesehen war, die am Turnier 2025 teilgenommen haben, ist nun unsicher, weil die Joint‑Venture, die die zukünftige Umsatzaufteilung regeln würde, noch nicht finalisiert ist.
Das Ultimatum von EFC zeigt den Einfluss der Clubs: Ohne ein klares kommerzielles Rahmenwerk könnte der Flaggschiff‑Wettbewerb auf globaler Ebene die Teilnahme der besten europäischen Clubs verlieren, was den Übertragungswert und das Interesse der Sponsoren untergraben würde.
FIFAs Versprechen eines schnellen Treffens zielt darauf ab, die Details der Joint‑Venture zu klären, bevor die Rechte für das Frauen‑Turnier 2028 verkauft werden. Wird eine Einigung erzielt, kann der £185 million‑Fonds freigegeben werden und der Zeitplan des Club World Cups kann ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.
Quelle: The Guardian, 14 August 2026