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Zack Polanski, das London Assembly‑Mitglied der Green Party, wird bei der Nachwahl in Holborn and St Pancras antreten, nachdem Sir Keir Starmer zurückgetreten ist.

Zack Polanski, leader of the Green Party and a member of the London Assembly, said on Tuesday he will contest the Holborn and St Pancras by‑election triggered by the resignation of Sir Keir Starmer. The announcement was made in an interview with the Camden New Journal.
"Ich habe viele Jahre in dieser Gemeinschaft gelebt und gearbeitet, ich kenne sie gut und ich liebe sie", sagte er der Zeitung. "Sie verkörpert so viele Dinge, die London besonders machen, und ich bin begeistert von der Aussicht, diesen Ort im Parlament zu vertreten." Er fügte hinzu, dass die Wähler jemanden hätten, "der immer für ihre Interessen kämpft", und beschuldigte Labour, sich auf "Unternehmen und Großkapital" zu stellen.
"Sie verkörpert so viele Dinge, die London besonders machen, und ich bin begeistert von der Aussicht, diesen Ort im Parlament zu vertreten", sagte Polanski.
Der Sitz war jahrzehntelang ein Labour‑Stahlhelm, doch die Wahl 2024 ließ den Stimmenanteil von Sir Keir Starmer auf knapp unter 49 Prozent sinken, während die Greens 10.4 Prozent erreichten und der linksgerichtete Aktivist Andrew Feinstein knapp unter 19 Prozent erhielt.
Labour wird voraussichtlich den Stadtrat Sagal Abdi‑Wali aufstellen, so The Telegraph. Interne Umfragen der Partei zeigen einen leichten Vorsprung gegenüber den Greens, doch aktuelle Daten von City AM/Freshwater Strategy setzen Polanskis persönliche Zustimmungsrate bei minus 24 fest, hinter den Zahlen von Andy Burnham, Nigel Farage und Kemi Badenoch.
National liegen die Greens bei etwa 10 Prozent der Stimmen, deutlich hinter Labour mit 23 Prozent und den 26 Prozent von Reform UK. Polanski sah sich Kritik wegen Kommentaren zur Grundsteuer, einem umstrittenen Social‑Media‑Beitrag und Bemerkungen zur Metropolitan Police ausgesetzt.
Die Nachwahl ist für Anfang nächsten Jahres angesetzt. Wenn Polanski die Green‑Basis mobilisieren und unzufriedene Labour‑Wähler gewinnen kann, könnte das Ergebnis die Mehrheit von Labour im Westminster verkleinern und das Profil der Greens vor der nächsten Bundestagswahl stärken. Umgekehrt würde ein eindeutiger Labour‑Sieg die Kontrolle der Partei über das Zentrum Londons bestätigen und die Hoffnungen auf eine linksgerichtete Neuausrichtung dämpfen.