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Ikonischer Kostümdesigner Bob Mackie stirbt im Alter von 87

Der Designer hinter Cher’s ikonischen Bühnenlooks und den funkelnden Outfits der goldenen Ära Hollywoods ist verstorben.

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US designer Bob Mackie, known for Hollywood glamour, dies at 87

Bob Mackie wurde am 15. September auf Instagram für tot erklärt, wobei die Plattform schrieb, dass sein „Genie und seine außergewöhnlichen Designs für immer weiterleben und weiterhin Schönheit in diese Welt bringen“.

Eine funkelnde Karriere

Der 87‑jährige amerikanische Designer erlangte einen Ruf für Pailletten, Perlen und kräftige Farben in Shows wie The Carol Burnett Show und in den Garderoben von Stars, die von Zendaya bis Miley Cyrus reichten. Seine langlebigste Zusammenarbeit war mit der Sängerin‑Schauspielerin Cher, für die er die aufschlussreichen, im Vegas‑Stil gehaltenen Ensembles schuf, die ihre Bühnenpersona definierten. Mackies Arbeit an der Broadway‑Produktion The Cher Show brachte ihm einen Tony Award für das beste Kostümdesign ein.

Mein lieber Bob ist in den Himmel aufgestiegen. Wenn man ihn kennt, bringt er Pailletten, Perlen und sein Skizzenbuch mit. Gute Nacht, lieber Prinz.

Geboren in Monterey Park, California im Jahr 1939, begann Mackie seine Karriere als Assistent des legendären Designers Jean Louis. Er skizzierte berühmt das Kleid, das Marilyn Monroe trug, während sie „Happy Birthday“ für Präsident John F. Kennedy sang. Im Laufe der Jahrzehnte kleidete er Ikonen wie Diana Ross, Madonna und Bette Midler und festigte damit seinen Status als Hollywoods bevorzugter Couturier.

Obwohl die New York Times einst berichtete, dass seine Versuche, in die „eisigen Korridore der Haute Couture“ einzubrechen, gescheitert seien, bereute Mackie nie seinen Fokus auf Glamour. Er sagte, er könne nur er selbst bleiben, eine Philosophie, die bei Fans Anklang fand, die seinen kompromisslosen Glanz schätzen.

Vermächtnis und der Weg nach vorn

Mackies Designs werden voraussichtlich erneutes Interesse wecken, da seine Archive für zeitgenössische Auftritte und Modekooperationen lizenziert werden. Jüngere Künstlerinnen wie Zendaya haben bereits Inspiration aus seiner Arbeit gezogen, was darauf hindeutet, dass die mit Pailletten versehene Ästhetik die Popkultur noch jahrelang prägen wird.

Branchenbeobachter erwarten, dass Museen und Kostümhäuser seine Stücke ausstellen und damit die Extravaganz des Hollywoods der Mitte des Jahrhunderts für neue Zielgruppen lebendig halten.

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