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Stunden nach einer vom Supreme Court angeordneten Untersuchung in einem öffentlichen Krankenhaus wurde der ehemalige Premierminister zurück ins Gefängnis verlegt.

Imran Khan wurde nach einer gerichtlich angeordneten medizinischen Untersuchung früh am Freitag in das Adiala Jail gebracht, teilte die Regierung mit. Der Schritt folgte einem Supreme Court‑Beschluss, dass er innerhalb von 48 Stunden in einer privaten Einrichtung in Islamabad untersucht werden solle. Stattdessen sagten Beamte, er sei im öffentlichen Pakistan Institute of Medical Sciences (PIMS) untersucht worden, weil Sicherheitsbedenken wegen seiner Unterstützer in der Privatklinik bestanden.
Der ehemalige Premierminister, der 2022 nach einem Misstrauensvotum aus dem Amt entfernt wurde, ist eine polarisierende Figur. Seine Unterstützer sehen die Gesundheitsuntersuchungen als politischen Trick, während die Justiz sagt, sie seien nötig, um seine Eignung für die Haft zu überprüfen. Das Gericht warnte, dass jede öffentliche Versammlung im Krankenhaus oder der Missbrauch seiner medizinischen Daten zu einer Aufhebung des Beschlusses führen könnte.
Attaullah Tarar, der Informationsminister, postete auf X, dass ein Ärzteteam, darunter ein Augenarzt, ein Kardiologe und ein Facharzt, Khan untersucht und ihn medizinisch für fit befunden habe. Er fügte hinzu, dass Khan’s Schwester, Uzma Khan, Ärztin, während der Untersuchung anwesend war.
Ein Team qualifizierter Ärzte, darunter ein Augenarzt, ein Kardiologe und ein Facharzt, führte eine gründliche Untersuchung von ihm durch und erklärte ihn für medizinisch fit.
Das Gericht hat die nächste Verhandlung für den 16. September anberaumt, bei der weitere Argumente zu seiner Gesundheit und den Haftbedingungen verhandelt werden. Khan und seine Frau, Bushra Bibi, wurden Ende letzten Jahres zu 17 Jahren Haft verurteilt wegen korruptionsbezogener Vorwürfe, die die PTI als politisch motiviert bezeichnet. Ihre Inhaftierung hat bereits landesweite Proteste und gelegentliche Gewalt ausgelöst.
Sicherheitskräfte setzten am Donnerstagabend Hunderte von Offizieren rund um das Shifa International Hospital ein, versiegelten Straßen und hielten Menschenmengen von Unterstützern, die sich draußen versammelt hatten, zurück. Die starke Polizeipräsenz spiegelt die Angst der Regierung vor Unruhen wider, eine Sorge, die seit der Verhaftung von Khan im Mai 2023 anhält.
Analysten sagen, die Episode könnte die bereits fragile Wirtschaft Pakistans weiter belasten, die bereits durch hohe Inflation, Schulden und eine schwache Rupie belastet ist. Jede Eskalation von Straßenprotesten oder weitere Rechtsstreitigkeiten könnten ausländische Investitionen abschrecken und die Wirtschaftsreformen des Landes erschweren.
Während die juristische Saga weitergeht, bleibt das Machtgleichgewicht zwischen der Justiz, dem militärisch geprägten Establishment und Khan’s PTI unsicher, wobei das nächste Gerichtstermin wahrscheinlich ein Brennpunkt für Unterstützer und Gegner sein wird.