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Asche von den jüngsten Ausbrüchen des Anak Krakatoa zwang die Schließung des wichtigsten Eingangs des Landes und von sechs regionalen Flughäfen, wodurch Tausende von Reisenden gestört wurden.

Vulkanische Asche von einem Ausbruch des Anak Krakatoa zwang Indonesien, den Betrieb an seinem wichtigsten internationalen Tor, dem Soekarno‑Hatta Airport, und sieben weiteren Flughäfen am Sonntag auszusetzen. Der Vulkan, etwa 150 km nördlich von Jakarta gelegen, schleuderte am Samstag einen Lavafontänen und setzte die Eruption bis in den Sonntag fort, was die Luftfahrtbehörden veranlasste, die Flüge bereits in den frühen Morgenstunden zu stoppen.
Die vorübergehende Schließung betraf mehr als 22.000 Passagiere und 209 planmäßige Flüge, darunter wichtige internationale Verbindungen nach Singapore, Doha, Sydney und Kuala Lumpur. Inländische Verbindungen nach und von Bali erlebten ebenfalls Stornierungen, wobei mindestens 16 Flüge gestrichen wurden. Passagiere wie die 44‑jährige Henny Yensan standen vor der Herausforderung, Alternativen zu finden, während ein Danone‑Manager auf einer Geschäftsreise nach Lombok sagte, er müsse auf der Insel bleiben, nachdem seine Citilink‑Verbindung storniert wurde.
„Niemand ist wütend geworden, denn letztlich ist dies auf eine Naturkatastrophe zurückzuführen“, sagte die Geschäftsfrau, die ihren Flug auf Dienstag umgebucht hatte.
Das Verkehrsministerium bestätigte, dass die Sperrung zweimal verlängert wurde und hob das Verbot schließlich um 17:30 Uhr nach einer kurzen Pause zur Bewertung der Dichte der Aschewolke auf. Die Katastrophen‑Minderungsbehörde BNPB kündigte eine Wettermodifikationsmaßnahme an, einschließlich Wolkenimpfung, um Regen zu fördern, der die Asche aus dem Luftraum entfernen könnte. Gleichzeitig warnte die Vulkanologie‑Behörde, dass die Aktivität des Vulkans anhalten könnte, und Schiffe, die die Meerenge zwischen Java und Sumatra befahren, wurden angewiesen, ein dreikilometergroßes Sperrgebiet zu meiden.
Die Leiterin der Geologie‑Behörde Lana Saria erinnerte die Öffentlichkeit daran, dass die aktuellen Ausbrüche zwar kaum ein Tsunami auslösen werden, die Geschichte des Vulkans jedoch tödliche Ereignisse beinhaltet, wie den Zusammenbruch von 2018, bei dem 429 Menschen starben. Die Überwachung wird fortgesetzt, und Fluggesellschaften wird geraten, alternative Flughäfen wie jene in Bandung, Semarang und Surabaya bereit zu halten.
Da Asche nach wie vor im Luftraum der Region vorhanden ist, wird erwartet, dass Fluggesellschaften flexible Flugpläne beibehalten und möglicherweise Flüge über andere Drehkreuze umleiten. Die Wolkenimpfungs‑Initiative der Regierung könnte die in der Luft befindlichen Partikel reduzieren, doch Experten warnen, dass zukünftige Ausbrüche erneut den Reiseverkehr stören könnten, was die Notwendigkeit robuster Notfallpläne im gesamten Luftfahrtsektor Indonesiens unterstreicht.