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Der Rapper wurde von den verbleibenden Shows der Loop Tour von Ed Sheeran entfernt, nachdem er in New Jersey pro‑palästinensisch ausgebrochen war.

Macklemore sagte am Montag, er sei von dem US‑Teil der Loop Tour von Ed Sheeran entfernt worden, nachdem er bei einem Konzert am 4. September im MetLife Stadium in New Jersey "Frei Palästina" gerufen habe. Der Künstler postete auf Instagram, dass er und der Sänger in der vergangenen Woche "einige schwierige Gespräche" geführt hätten.
Der US‑Promoter der Tour, Messina Touring Group, teilte den Medien mit, dass die Betreiber der Veranstaltungsorte für die kommenden Termine ihnen mitgeteilt hätten, dass sie keine Show mit Macklemore im Line‑Up zulassen würden. „Nach Gesprächen mit den Interessengruppen wird Macklemore bei den verbleibenden Vorabendterminen nicht auftreten“, sagte der Promoter. Sheeran hat sich öffentlich nicht dazu geäußert.
Die Entscheidung folgt einer Petition des Israeli‑American Council, in der Sheeran aufgefordert wird, den Rapper zu entfernen, sowie einer berichteten Intervention des New England Patriots‑Besitzers Robert Kraft. Kraft habe angeblich Stadionbetreiber mobilisiert und Sheeran mitgeteilt, dass sie die Shows blockieren würden, falls Macklemore im Line‑Up verbleibe. In einer Stellungnahme sagte Kraft, er verbringe einen Großteil seiner Zeit damit, Hass und Antisemitismus zu bekämpfen, und fühle sich verpflichtet zu handeln, wenn er glaube, dass eine Grenze überschritten worden sei.
"Ein großer Teil des Grundes, warum ich diese Tour überhaupt machen wollte, ist, dass ich in Stadien wie diesem stehen und zwei Worte sagen kann, die mir sehr am Herzen liegen: 'Frei Palästina'", sagte Macklemore während des Konzerts.
Macklemore, ein Grammy‑prämierter Künstler, sollte bei acht der zehn verbleibenden Stadionshows auftreten, die am 19. September in Philadelphia wieder beginnen. Mit seiner Entfernung wird die Tour für diese Termine ohne Vorband fortgesetzt. Branchenbeobachter erwarten, dass Promoter die Verträge verschärfen und Klauseln zu politischen Äußerungen aufnehmen, während Künstler vor schwierigeren Entscheidungen stehen könnten, ob sie ihre Plattformen für Aktivismus nutzen.
Der Vorfall könnte auch breitere Debatten über die Meinungsfreiheit in der Unterhaltungsbranche anfachen, da Fans und Interessengruppen das Gleichgewicht zwischen künstlerischem Ausdruck und wahrgenommener Unterstützung umstrittener Anliegen abwägen.