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Am Samstag brach in ganz Niamey Schusswechsel aus, als Soldaten mutierten, doch der regierende Rat sagt, die Sicherheitskräfte hätten die Ordnung wiederhergestellt.

Ein koordinierter Angriff aufständischer Truppen traf am frühen Samstag mehrere „sensible Orte“ in Niamey, darunter den internationalen Flughafen, den Präsidentenpalast und nahegelegene Regierungsgebäude. Der Angriff, der mehrere Stunden dauerte, wurde laut Verteidigungsministerium von Soldaten aus einer Basis in der Hauptstadt durchgeführt.
Der Angriff begann mit anhaltendem Beschuss und Explosionen in der Nähe des Flughafens und des Präsidentenkomplexes. Eine mit der Sicherheitslage vertraute Quelle sagte, die Präsidentenwache habe die Angreifer weiterhin am Palast abgewehrt. General Salifou Mody, Verteidigungsminister von Niger, las im nationalen Fernsehen eine Erklärung, in der er die Bürger aufforderte, ruhig zu bleiben und ihren Alltag fortzusetzen. Die regierende Junta, der National Council for the Safeguard of the Homeland, postete auf Facebook, dass das Militär zum Schutz des Vaterlandes eingesetzt worden sei.
Unsere Verteidigungs- und Sicherheitskräfte sind zum Schutz des Vaterlandes mobilisiert. Lasst uns vereint, wachsam und unterstützend bleiben.
Der nationale Fernsehsender wurde kurzzeitig abgeschaltet, nahm jedoch am späten Vormittag auf dem staatlichen Kanal wieder auf. Am Nachmittag erklärten Beamte, dass die Aufständischen zurückgedrängt und die Kontrolle über den Flughafen und den Palast wiederhergestellt worden sei.
Der Aufstand stellt die Autorität von Präsident Abdourahamane Tiani in Frage, der 2023 durch einen Putsch an die Macht kam und versprach, die Sicherheit im Sahel zu verbessern. Niger sieht sich bereits Bedrohungen durch al‑Qaeda‑verbundene Gruppen und den Islamischen Staat gegenüber, die zuvor den Zivilluftplatz und die Militärflugbasis namens Base 101 angegriffen haben. Diese Basis beherbergt das Hauptquartier des Russian Africa Corps und das Kommandozentrum der gemeinsamen AES‑Truppe, wodurch sie zu einem strategischen Asset für sowohl inländische als auch ausländische Partner wird.
Sicherheitskräfte sagen, sie werden die Stadt weiter nach verbleibenden Dissidenten durchsuchen und die Kontrolle über wichtige Einrichtungen verstärken. Die Junta wird das Ereignis voraussichtlich nutzen, um eine weitere Militarisierung öffentlicher Räume zu rechtfertigen, und könnte zusätzliche ausländische Unterstützung anfordern, um den Flughafen und die seit Anfang 2024 feststeckende Uranlieferung zu sichern. Beobachter werden jede Verschiebung im Machtgleichgewicht innerhalb des Militärrats sowie Reaktionen regionaler Partner wie Burkina Faso und Mali beobachten.
Internationale Geber und Investoren werden die Stabilität Nigers genau beobachten, angesichts seiner Rolle auf dem globalen Uranmarkt und seiner Teilnahme an regionalen Sicherheitsinitiativen.