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Jose Mourinhos erstes Spiel zurück an der Spitze endet mit einem knappen Sieg für Real Madrid, doch die Leistung wirft Fragen zur Balance des Kaders auf.

Jose Mourinho kehrte am Samstag zum Santiago Bernabéu zurück und führte ein sternbesetztes Real Madrid zu einem 2-1‑Sieg über Espanyol nach einem dramatischen späten Tor.
Jude Bellingham eröffnete das Spiel, indem er von einem Freistoß von Arda Guler per Kopf das Tor zum 1:0 für die Heimmannschaft verwandelte. Espanyol antwortete noch vor der Halbzeitmarke, als Alex Calatrava einen gut vorbereiteten Rückpass von Javi Hernandez zum Ausgleich brachte.
„Ich denke, wir haben den Sieg verdient, aber Espanyol hat die Niederlage nicht verdient“, sagte Mourinho gegenüber Reportern.
Der portugiesische Veteran lobte die Zusammengehörigkeit von Espanyol und bemerkte, dass sie keine Spieler bei der Weltmeisterschaft hatten und seit Monaten gemeinsam trainierten.
Mourinho startete das Spiel mit den Superstars Kylian Mbappe, Vinicius Junior und Bellingham und gab zudem die Debüts von Bernardo Silva, Denzel Dumfries und Ibrahima Konate. Mbappes Versuche waren begrenzt und Vinicius wurde wiederholt gefoult, was Mourinho veranlasste, die Körperlichkeit des Gegners zu kritisieren.
Im letzten Viertel brachte Mourinho die Rekord‑Neuverpflichtung Yan Diomande und den Neuzugang Marc Cucurella zum Durchbruch. Ein schwacher Schuss von Federico Valverde prallte am Pfosten ab, doch es war der ehemalige Levante‑Stürmer Espi, der den Sieg besiegelte, indem er in der 90. Minute einen losen Ball ins Tor tippte.
Der Sieg verschafft Mourinho ein Fundament und mindert den Druck vor den Auftaktspielen der La Liga, bei denen Barcelona Elche ausrichtet und Atletico Madrid Villarreal empfängt. Dennoch verdeutlichen die knappe Differenz und die Abhängigkeit von einem Last‑Minute‑Tor, dass der Kader noch Zeit benötigt, um unter dem neuen Trainer zu harmonisieren.
Real Madrid will diesen Sieg ausbauen, um die jüngste inländische Dominanz Barcelonas zu beenden und ihren Pokalschrank wieder zu füllen.