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Netanyahu sagt, dass kein diplomatischer Deal mit Irans „Barbaren“ während des eskalierenden Krieges möglich ist

Der israelische Führer Benjamin Netanyahu wies jede Chance auf einen Deal mit Iran zurück und bezeichnete das Regime als „Barbaren“, während der Krieg weiter andauert.

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Middle East live: Netanyahu says diplomatic deal not possible with Iranian 'savages'

Benjamin Netanyahu sagte einem Publikum am Dienstag, dass ein diplomatischer Ausgleich mit Iran unerreichbar sei und beschrieb die iranische Führung als „Barbaren“. Der Kommentar erfolgte nach einem kürzlichen Treffen mit US President Donald Trump, bei dem die beiden Führer die Möglichkeit von Gesprächen mit Teheran diskutierten.

Ich bezweifle jedoch, dass mit dieser Gruppe dort, mit diesen Barbaren, ein Abkommen erreicht werden kann. Ich sage Ihnen – ein Abkommen kann nicht erreicht werden.

Die unverblümte Aussage spiegelt die verhärtete Haltung der israelischen Regierung wider, nachdem die United States und Israel am 28. Februar eine groß angelegte Schlagkampagne gegen Iran gestartet hatten. Die Angriffe lösten eine Kaskade von Vergeltungsmaßnahmen in der gesamten Region aus, darunter iranische Raketenschüsse, Störungen des Schiffsverkehrs in der Strait of Hormuz und erhöhte Sicherheitswarnungen in den Golfstaaten.

Warum die Rhetorik wichtig ist

Israels Weigerung, einen diplomatischen Weg zu erwägen, verengt die Optionen für eine De‑eskalation. Da das United Kingdom und die United States bereits neue Sanktionen gegen Iran‑linked groups verhängt haben, schrumpft der diplomatische Spielraum. Die Aussage hallt auch in Teheran wider, wo die Revolutionary Guard versprochen hat, beschädigte Waffensysteme wieder aufzubauen und neue Ausrüstung zu importieren, wodurch ihre Kriegsbereitschaft gestärkt wird.

Regionale Akteure beobachten aufmerksam. Oman und Iran verhandeln über einen vorübergehenden Transitkorridor für die Strait of Hormuz, doch Teheran warnte, dass die Wasserstraße geschlossen bleibt, solange die United States den Krieg nicht beenden. Jede anhaltende Schließung könnte die weltweiten Ölversorgung ersticken, die bereits durch den Rückgang des Verkehrs an Drehkreuzen wie dem Dubai International Airport belastet wird, das für das zweite Quartal einen Rückgang der Passagierzahlen um 31 percent meldete.

Was als Nächstes kommt

Da die diplomatischen Kanäle praktisch geschlossen sind, wird sich der Konflikt wahrscheinlich auf dem Schlachtfeld und im wirtschaftlichen Bereich abspielen. Es sind weitere Sanktionen aus Washington und London zu erwarten, ebenso wie eine fortgesetzte Zielsetzung iranischer Medienanstalten im Ausland, die von den iranischen Streitkräften in eine „Militärzielbank“ aufgenommen wurden.

Internationale Gremien wie die United Nations haben die israelischen Aktionen bereits verurteilt, einschließlich der jüngsten Beschlagnahmung eines UNRWA‑Berufsausbildungszentrums im Osten Jerusalems. Die wachsende Liste ziviler Beschwerden könnte eine breitere regionale Instabilität anheizen.

Für den Moment wird die Entwicklung des Krieges von militärischen Ereignissen, dem Druck durch Sanktionen und der Bereitschaft externer Mächte, einzugreifen, bestimmt werden. Solange sich keine klare diplomatische Öffnung abzeichnet, wird der Middle East ein volatiler Brennpunkt bleiben.

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