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Öl steigt, da das US‑Iran-Deadlock den Hormuz verstopft, Märkte erwarten Einzelhandelsergebnisse

Rohölpreise steigen leicht angesichts einer festgefahrenen US‑Iran-Verhandlung über die Strait of Hormuz, während globale Aktien schwanken und Investoren die bevorstehenden US‑Einzelhandelsergebnisse im Blick haben.

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Stocks steady as investors weigh US rate path

Rohöl stieg am Montag leicht, nachdem die Vereinigten Staaten und Iran keine Einigung erzielen konnten, die die Strait of Hormuz wieder öffnen würde, wodurch die wichtige Wasserstraße fast sechs Monate lang geschlossen blieb. Analysten sagen, dass das Patt die Ölpreise voraussichtlich hoch halten wird, was sich auf die breitere Markstimmung auswirkt.

„Trader behalten die US‑Iran-Standoff weiterhin im Blick“, sagte David Morrison, Analyst bei Trade Nation.

In den Vereinigten Staaten zeigten die Aktienmärkte gemischte Bewegungen. Der Dow Jones Industrial Average fiel 0.4% auf 53,528 Punkte, der S&P 500 sank 0.1% auf 7,775, während der Nasdaq Composite um 0.1% auf 26,758 zulegte. Auf der anderen Seite des Atlantiks beendeten der FTSE 100, der CAC 40 und der DAX die Sitzung im negativen Bereich.

Trotz des ölbedingten Drucks setzen Investoren weiterhin auf eine mögliche Pause bei den Zinsanhebungen der Federal Reserve, in der Hoffnung, dass sie angesichts der geopolitischen Unsicherheit etwas Entlastung bringt. Patrick J. O'Hare von Briefing.com bemerkte, dass „der Markt in der Lage war, etwas Hoffnung zu bewahren, dass die Diplomatie siegt und dass Öl keine globale Rezession auslöst.“

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Berichtssaison, wobei die Einzelhandelsriesen Walmart, Home Depot und Target im Laufe dieser Woche ihre Ergebnisse veröffentlichen werden. Ipek Ozkardeskaya, Analystin bei Swissquote, bemerkte, dass schwächere Einzelhandelsergebnisse die Inflationssorgen mildern, die Erwartungen an weitere Fed‑Straffungen senken und technologie‑lastige Indizes unterstützen könnten.

Im asiatischen Handel hoben Technologiewerte die regionalen Märkte. Der Hang Seng Index aus Hongkong stieg 1.3% dank Kursgewinnen von Alibaba, Tencent und JD.com. Sowohl Shanghai als auch Taipeh verzeichneten Zuwächse. Der Nikkei aus Tokio kletterte 0.7% nach einem Anstieg des Speicherchip‑Herstellers Kioxia um mehr als 15%, während SoftBank, Advantest und Tokyo Electron jeweils zwischen 1.6% und 2.6% zulegten.

Der US‑Dollar setzte seinen Rückgang gegenüber den wichtigsten Währungen fort und notierte bei $1.1587 pro Euro und $1.3559 pro Pfund, während der Yen auf 159.34 pro Dollar schwächer wurde.

Insgesamt wägen die Märkte das Potenzial einer milderen Fed‑Politik gegen die Risiken der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten ab. Investoren werden jedes diplomatische Durchbruch beim Hormuz‑Problem sowie die bevorstehenden Einzelhandelsergebnisse beobachten, um die nächste Richtung einzuschätzen.

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