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Ölpreise steigen, da US‑Iran‑Spannungen wieder aufflammen, Märkte beobachten

Erneute Feindseligkeiten zwischen den United States und Iran haben die Rohölpreise in die Höhe getrieben, mit Folgewirkungen für die Inflation in Europa und die globale Versorgung.

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Middle East live: Oil prices extend gains as US-Iran tensions flare again

Donald Trump warnte am Montag, dass die United States „viel härtere“ Maßnahmen ergreifen könnte, falls Iran für die jüngsten Angriffe reagiert. Die Warnung erfolgte, nachdem das US‑Militär eine neue Welle von Angriffen auf iranische Einrichtungen rund um die Straße von Hormus angekündigt hatte.

US‑Angriffe und iranische Vergeltung

Das US‑Zentralkommando sagte, die neuesten Operationen zielten auf Anlagen, die mit der Islamischen Revolutionsgarde verbunden sind, nach einer Reihe von versuchten Angriffen auf den Handelsschiffverkehr im Hormus‑Korridor. Am Sonntag trafen US‑Truppen Raketenwerfer auf der Insel Larak, was Iran veranlasste, Raketen auf US‑Stellungen in Jordanien abzufeuern, die abgefangen wurden. Die Vereinigten Arabischen Emirate berichteten ebenfalls, dass sie eine iranische Drohne über ihren Gewässern abgeschossen haben.

„Wir sind bereit, weitere Maßnahmen zu ergreifen, falls Iran eskaliert“, sagte der Präsident.

Iranische staatliche Medien berichteten, dass vier Geschosse die südöstliche Provinz Sistan‑Baluchistan in der Nähe der Landkreise Chabahar und Konarak getroffen haben, obwohl kein Schaden bestätigt wurde.

Reaktion des Ölmarktes

Rohöl-Futures stiegen nach den Nachrichten moderat und setzten eine Rallye fort, die Anfang dieser Woche begonnen hatte. Analysten sagen, der Preisanstieg spiegele erneute Bedenken über Lieferunterbrechungen durch die Hormus‑Straße wider, ein wichtiges Bindeglied für etwa ein Fünftel der globalen Öllieferungen.

Die am Dienstag veröffentlichten europäischen Inflationsdaten zeigten, dass die Energiepreise im Jahresvergleich um mehr als 14 Prozent gestiegen sind, ein wichtiger Treiber der 3.3‑Prozent‑Rate der Eurozone, laut Eurostat. Höhere Ölpreise könnten die Inflation länger über dem 2‑Prozent‑Ziel der Europäischen Zentralbank halten.

Weiterer geopolitischer Fallout

Die Internationale Atomenergie-Organisation warnte in einem vertraulichen Bericht, dass der eingeschränkte Zugang zu iranischen Nuklearanlagen weiterhin ein Proliferationsproblem darstelle und drängte zu sofortigem Handeln. Der US‑Finanzminister Scott Bessent sagte, dass die United States voraussichtlich noch diese Woche Sanktionen gegen eine iranische Bank ankündigen werden, was einen breiteren wirtschaftlichen Druck signalisiere.

Im Nahen Osten kündigte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu die Festnahme einer hochrangigen Hamas‑Sicherheitsfigur in Gaza an, während der israelische Außenminister das Vereinigte Königreich vor Vergeltungsmaßnahmen warnte, falls es neue Sanktionen wegen Siedlungsaktivitäten verhängt.

In die Zukunft blickend erwarten Analysten weitere US‑Angriffe, falls Iran den Schiffsverkehr weiterhin ins Visier nimmt, und rechnen mit zusätzlichen Sanktionen aus Washington und dessen Verbündeten. Der Markt wird jede Eskalation beobachten, die die Öllieferungen weiter verengen könnte, wodurch die Preise hoch bleiben und weltweit inflationsfördernde Kräfte verstärkt werden.

Für einen tieferen Einblick, wie der Konflikt die europäischen Preisdynamiken beeinflusst, siehe unseren Beitrag zu Deutsche Inflation steigt mit Energiekosten, während der US‑Iran‑Krieg andauert.

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