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Zum dritten Mal in Folge wird Jessica Pegula versuchen, Aryna Sabalenka daran zu hindern, einen dritten aufeinanderfolgenden US‑Open‑Titel zu gewinnen.

Am Donnerstagabend in Flushing Meadows werden die Halbfinale im Dameneinzel eine beispiellose Aufstellung präsentieren: Die vier bestplatzierten Setzlinge haben alle die vorletzte Runde erreicht, ein Erfolg, der seit 1975 nicht mehr zu beobachten war.
Jessica Pegula, die drittgesetzte Spielerin, wird auf die Weltranglisten‑Nummer 1 Aryna Sabalenka treffen. Die Belarusin besiegte Pegula im Finale 2024 und in den Halbfinalen 2023 und strebt an, nach Chris Evert und Serena Williams die dritte Frau zu werden, die drei US‑Open‑Titel in Folge gewinnt.
Dreifach‑Titel, klingt großartig.
Pegula, die von ihren drei letzten Begegnungen zwei gewonnen hat, sagt, dass die Rivalität ihr Vertrauen stärkt, dass sie das Ergebnis auf der größten Bühne des Sports umkehren kann.
Im zweiten Halbfinale wird die zweitgesetzte Elena Rybakina aus Kasachstan die 2023‑Championin Coco Gauff im Arthur Ashe Stadium treffen. Rybakinas Lauf sichert ihr die Weltranglisten‑Nummer 1, unabhängig vom Ergebnis, während Gauff versucht, ihrer Bilanz eine zweite US‑Open‑Krone hinzuzufügen.
Rybakina, die 2022 die Wimbledon‑Trophäe und zu Jahresbeginn die Australian‑Open gewann, sagte, sie konzentriere sich auf „den letzten Schub“ und genieße den Moment, trotz einer kürzlich aufgetretenen Fersenverletzung, die ihre Vorbereitung gestört habe.
Gauff, die in ihrem Viertelfinale gegen Mirra Andreeva zwei Match‑Points überlebte, räumte Rybakinas jüngsten Sieg in Toronto ein, bleibt jedoch zuversichtlich, dass sie die Kraft der Kasachin erwidern kann.
Gewinnt Sabalenka, schließt sie sich einem exklusiven Trio von Frauen an, die einen US‑Open‑Dreifach‑Titel errungen haben, und festigt damit ihren Status als dominierende Kraft im Sport. Ein Sieg von Pegula würde nicht nur dieses historische Kunststück verhindern, sondern sie auch in ihr erstes Grand‑Slam‑Finale katapultieren – ein Meilenstein, der die Landschaft des amerikanischen Damentennis neu prägen könnte.
Auf der anderen Seite würde ein Rybakina‑Gauff‑Final die frisch gekrönte Weltranglisten‑Nummer 1 gegen eine heimische Championin stellen und eine Erzählung von aufstrebendem globalem Talent gegenüber etabliertem US‑Erfolg schaffen.
Die Ergebnisse werden zudem die Jahresend‑Ranglisten bestimmen, wobei Sabalenkas Platz bereits gesichert ist, jedoch ihr Erbe auf dem Spiel steht, während Rybakinas Aufstieg an die Spitzenposition bereits bestätigt ist.