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Die PPHE Group sagt, sie sei nicht durch den gescheiterten Verkauf an die Fattal Hotel Group abgelenkt, obwohl das Umsatzwachstum nachlässt und die britischen Gewerbesteuern steigen.

PPHE Group, der Eigentümer der Hotelketten Park Plaza und Art’otel, gab am Donnerstag bekannt, dass er „nicht von unserem Kerngeschäft abgelenkt ist“, nachdem ein geplanter Übernahmeversuch durch die in Israel ansässige Fattal Hotel Group gescheitert war. Der Vorstand hatte den Verkauf unterstützt, doch ein Großaktionär blockierte das Geschäft, sodass das FTSE‑250‑Unternehmen seine strategische Überprüfung fortsetzt.
Die Nachricht ist bedeutsam, weil PPHE für die sechs Monate bis Juni eine Verlangsamung des Umsatzwachstums meldete, obwohl ein Vorsteuergewinn von £135 Millionen erzielt wurde, im Vergleich zu einem Verlust von £10 Millionen im Vorjahr. Die Gruppe wies zudem steigende britische Gewerbesteuern und Unsicherheit durch den Nahostkonflikt als Gegenwind auf, der zukünftige Erträge schmälern könnte.
Der Umsatz pro Zimmer stieg im Halbjahr um 3,9 % und der Gesamtumsatz wuchs um 4,7 %. Das Tempo hat jedoch gegenüber dem ersten Quartal, in dem das Wachstum 8 % bzw. 4,9 % betrug, nachgelassen. Der Vorstand führte den moderaten Anstieg auf starke Geschäfte in seinen britischen Hotels und einen günstigen Euro‑zu‑Pfund‑Wechselkurs zurück.
Erhöhungen der Gewerbesteuern, die den Gastgewerbesektor stark belastet haben, drückten das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Das Unternehmen sagte, dass die durchschnittliche britische Hotelsteuerrechnung in diesem Jahr um £28 900 gestiegen sei, wobei die gesamte Steuerbelastung bis 2030 voraussichtlich mehr als doppelt so hoch sein wird.
„Unsere strategische Priorität ist es, den Shareholder‑Value durch eine Kombination aus operativer Umsetzung und Bilanzvereinfachung zu maximieren“, sagte der Vorstand.
Trotz des Rückschlags bekräftigte der Vorstand von PPHE sein Engagement, Wert ohne Ablenkung zu schaffen. Die Gruppe erwarb kürzlich das Eigentum an ihrem Park Plaza-Hotel in Waterloo für £147,9 Millionen, ein Schritt, der den Gewinn steigerte, indem Mietkosten entfielen. Anfang dieses Jahres verkaufte sie zudem ein Entwicklungsgrundstück in Manhattan für $33,5 Millionen.
Das Unternehmen beobachtet die Überprüfung der Gewerbesteuern durch die britische Regierung, geleitet von einem neu ernannten „Gewerbesteuer‑Experten“, um mögliche Entlastungen zu identifizieren, die die Marge verbessern könnten. Gleichzeitig verkürzt der anhaltende Konflikt im Nahen Osten die Buchungsfenster und verringert die Sichtbarkeit von Vorausbuchungen, wodurch Hotels vermehrt auf Last‑Minute‑Umsätze setzen.
Analysten erwarten, dass PPHE weiterhin den Fokus auf operative Effizienz legt und einen Verkauf erneut prüfen könnte, wenn sich die Marktbedingungen verbessern. Vorläufig will das Unternehmen Kostendruck bewältigen und dabei sein starkes Markenportfolio nutzen, um die Rentabilität aufrechtzuerhalten.
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