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Schauer am Montag verlangsamten eine Reihe von Waldbränden in West- und Süddeutschland, doch Experten warnen, dass anhaltende Dürre und Hitzewellen das Land weiter anfällig für Brände machen.

Am Montag erlebte ein Großteil Deutschlands kühleres Wetter und leichten Regen, wodurch die Ausbreitung mehrerer Waldbrände, die nach einem ungewöhnlich heißen Wochenende ausgebrochen waren, verlangsamt wurde. Der Regen, zusammen mit schwachem Wind und hoher Luftfeuchtigkeit, half den Feuerwehrleuten, ein großes Feuer im High Fens nature reserve auf der belgischen Seite in der Nähe des deutschen Dorfes Monschau einzudämmen. Das Feuer, das die Evakuierung mehrerer Bewohner nötig gemacht hatte, als die Flammen an die Grenze heranrückten, wurde von den örtlichen Feuerbehörden als stabilisiert gemeldet.
Trotz der vorübergehenden Erleichterung bleiben die trockenen Bedingungen, die die Brände ausgelöst haben, bestehen. In Baden‑Württemberg hatte ein Waldbrand in der Nähe von Schramberg bis Montagmorgen mehr als zehn Hektar Wald verbrannt und bewegte sich in Richtung der Ortschaft Tennenbronn. Steiles, schwer zugängliches Gelände erschwert die Brandbekämpfung, und Behörden sagen, dass die vollständige Löschung des Feuers bei Schramberg mehrere Tage dauern könnte.
Im Westerwald im Rheinland‑Pfalz erreichten die Flammen am Sonntag Wohngebiete, was die vorübergehende Evakuierung von etwa zwanzig Familien veranlasste, bevor das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde. Ein Schrotthaufen in einem Recyclingzentrum in Duisburg entzündete sich und erzeugte eine dichte Rauchwolke, die später gelöscht wurde.
Ein 29‑Hektar großes Feuer in Waldaschaff, Franken, führte zur Evakuierung von etwa achtzig Personen. Kleinere Brände wurden in Rechtenbach, Höchheim und Oberhaid im Landkreis Bamberg gemeldet, ebenso in Langscheid westlich von Koblenz, im Saarland‑Kreis Neunkirchen, wo Pferde in Sicherheit gebracht wurden, und in Plauen, Sachsen, wo ein mehrtägiges Feuer schließlich eingedämmt wurde.
Ein Sprecher der Feuerwehr in Kalterherberg sagte: „Das ist gut für uns“, in Bezug auf die Unterstützung, die der Regen den Löscharbeiten bot, laut einem Bericht der Welt.
Wettervorhersagen für Dienstag sagen weitere Schauer und gelegentliche Gewitter über Mitteldeutschland voraus, während der Nordosten und der Korridor von Ortenau zum Bodensee voraussichtlich trocken und sonnig bleiben. Die Temperaturen werden voraussichtlich von 19 °C in den nördlichen Regionen bis zu einem Höchstwert von 28 °C im äußersten Südwesten reichen.
Die Behörden betonen, dass der jüngste Regen nur eine vorübergehende Linderung bietet. Sie warnten, dass klimabedingte Hitzewellen die Wahrscheinlichkeit neuer Waldbrände erhöhen, insbesondere in den dicht bewaldeten Hochlagen des Erzgebirges und im östlichen Brandenburg. Die Situation ist Teil eines breiteren Musters, das in einer Analyse mit dem Titel „Europe battles new wave of wildfires“ beschrieben wird.