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Rettungsteams konzentrieren sich nach Gletschertodflut auf drei nepalesische Wasserkrafttunnel

Zwei Wochen nach einem Gletscherzusammenbruch, bei dem Hunderte starben, konzentrieren nepalesische Teams ihre Suche auf drei Wasserkrafttunnel, in denen Dutzende noch gefangen sein könnten.

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Nepal rescuers race to free dozens trapped in hydropower tunnels

Nepal kämpft gegen die Zeit, um Arbeiter zu finden, die möglicherweise in drei Wasserkrafttunneln gefangen sind, nachdem ein Gletscher am 26. August in einen Fluss an der Grenze zu China eingestürzt war. Die Flut begrub die Eingänge von mindestens 11 Projekten unter Schlamm und Trümmern und schnitt alle im Inneren ab. Die Katastrophe breitete sich auch nach benachbartem Tibet aus und erhöhte die Todeszahl auf beiden Seiten des Himalaya.

Details der Suchoperation

Laut Dharma Raj Upreti, Chef der Katastrophenbehörde des Landes, hat das Chilime hydroelectric project Priorität, da eine Kantine, Wohnquartiere und Lebensmittelvorräte darauf hindeuten, dass Arbeiter im Tunnelnnetzwerk sein könnten. „Unsere Suchaktion konzentriert sich darauf, Überlebende zu finden, auch in Tunneln. Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Chilime hydroelectric project, weil wir glauben, dass Menschen dort gefangen sind, da es eine Kantine, Wohnräume und Lebensmittelvorräte gab“, sagte er zu Reuters.

„Wir kennen unsere Verantwortung und ihre Sensibilität. Wir setzen den humanitären Geist des nepalesischen Volkes in die Praxis um durch die Such‑ und Rettungsaktion“, sagte Balendra Shah in einem Beitrag in den sozialen Medien am Montag.

Rettungsteams haben außerdem Sauerstoffleitungen und neue Ausrüstung in die miteinander verbundenen Tunnel der Upper Trichuli 3A and 3B projects verlegt. Offizielle des Heeres schätzen, dass bis zu 121 der 900 vermissten Personen von den betroffenen Standorten in diesen Schächten sein könnten, während andere möglicherweise an anderen Stellen der Anlagen gearbeitet haben.

Aussichten für Überlebende

Bisher wurden vier Personen lebendig aus den Trümmern geborgen, darunter ein chinesischer Staatsangehöriger, der am Samstag aus einem Tunnel gerettet wurde. Die umfassende Katastrophe hat mindestens 1.399 Menschen das Leben gekostet und mehr als 5.400 Personen in Nepal und Tibet vermisst zurückgelassen. Beide Regierungen haben den Klimawandel als entscheidenden Faktor für den Gletscherzusammenbruch benannt.

Die Behörden sagen, dass die Rettungsaktion unvermindert fortgesetzt wird, wobei zusätzliche Bohr- und Belüftungsarbeiten geplant sind, um Zugangspunkte zu erweitern. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um festzustellen, ob weitere gefangene Arbeiter erreicht werden können, bevor sich die Bedingungen weiter verschlechtern.

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