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Royal Parks verweigert Genehmigung für großes Optimismus-Picknick im Hyde Park

Eine geplante Versammlung von über 1.000 Optimisten im Hyde Park wurde blockiert, nachdem die Wohltätigkeitsorganisation, die die Royal Parks betreibt, erklärte, dass keine Lizenz erteilt wurde.

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Aerial view of London cityscape with Hyde Park, Serpentine Lake, and surrounding urban buildings

Royal Parks charity hat den Veranstaltern mitgeteilt, dass das groß angelegte “Optimism Picnic”, das für den Hyde Park geplant war, nicht durchgeführt werden darf. Die Veranstaltung, die vom Mitbegründer der Wirtschaftskampagnengruppe Looking For Growth gefördert wird, wurde als das größte optimistische Treffen der Generation in Britain beworben, wobei mehr als tausend Familien erwartet werden.

Das Verbot

Die Entscheidung erfolgte, nachdem ein Nutzer auf X Bedenken hinsichtlich einer “großen und gefährlichen inoffiziellen Veranstaltung” geäußert hatte, die einen ruhigen Familientag stören könnte. Als Reaktion erklärte das offizielle Royal Parks‑Konto, dass die Veranstalter keinen Antrag auf eine Lizenz gestellt hätten und daher keine Erlaubnis zur Nutzung des Parks besitzen.

“Der Veranstalter wurde kontaktiert und darüber informiert, dass für diese Veranstaltung keine Genehmigung erteilt wurde; er soll alternative Vorkehrungen für seine Veranstaltung treffen und die öffentliche Werbung, die den Eindruck erweckt, dass sie in den Royal Parks stattfinden wird, einstellen.”

Laut den Richtlinien der Wohltätigkeitsorganisation muss jede kleine Veranstaltung in den Parks mindestens sechs Wochen im Voraus eingereicht werden, um Sicherheits- und Umweltprüfungen zu ermöglichen. Die Veranstalter, angeführt von Joe Reeve, behaupten, bereits eine spezielle Picknickdecke sowie ein Programm, das Sport, Ultimate Frisbee und eine Müllsammel‑Initiative umfasst, vorbereitet zu haben.

Auswirkungen

Unterstützer Shiv Malik kritisierte die Maßnahme als “einen weiteren Schuss im Krieg gegen den Spaß”, und bemerkte, dass viele junge Menschen sich isoliert fühlen und dass eine öffentliche Feier des Optimismus einen moralischen Auftrieb hätten bieten können. Der Vorfall wirft zudem Fragen darüber auf, wie öffentliche Behörden offenen Zugang mit Sicherheits- und Umweltbedenken in Einklang bringen, insbesondere an stark frequentierten Orten wie Hyde Park, der sich über 350 acres erstreckt.

Für die Veranstalter ist der Rückschlag eine Erinnerung daran, dass selbst gut gemeinte Veranstaltungen die gleichen Verfahrensregeln wie kommerzielle Festivals einhalten müssen. Die Situation spiegelt andere aktuelle Debatten über öffentliche Räume wider, etwa das London Sports Festival, das ebenfalls eine sorgfältige Abstimmung mit städtischen Behörden erforderte.

Was als Nächstes passieren könnte

Looking For Growth erklärt, dass es sich direkt an die Wohltätigkeitsorganisation gewandt hat, in der Hoffnung, einen alternativen Standort oder einen überarbeiteten Zeitplan zu finden, der den Parkvorschriften entspricht. Wenn kein Kompromiss erzielt werden kann, könnte die Gruppe das Picknick an einen Ort verlegen, der keine Lizenz erfordert, oder es verschieben, bis ein formeller Antrag bearbeitet werden kann.

Bis eine Entscheidung bestätigt ist, wird Familien, die die Veranstaltung besuchen möchten, geraten, auf Aktualisierungen der Veranstalter zu achten und die aktuellen Richtlinien des Parks zu respektieren.

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