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Russischer Drohnenangriff an der Ukraine‑Moldau‑Grenze tötet zwei, schürt regionale Spannungen

Zwei Zivilisten starben, nachdem eine russische Drohne einen Kontrollpunkt an der Grenze zwischen der Ukraine und Moldau angegriffen hatte, was die wachsende Auswirkung des Konflikts verdeutlicht.

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Russian drone strike near Ukraine-Moldova border kills at least two as Ukraine targets oil terminal

Zwei Zivilisten wurden getötet und drei verletzt, als eine russische Drohne am Mittwochabend den internationalen Straßenkontrollpunkt Starokozache an der Grenze zwischen der Ukraine und Moldau traf, teilten die regionalen Behörden mit.

Oleg Kiper, Gouverneur der Region Odesa, schrieb in den sozialen Medien, dass der Angriff die Schließung des Postens erzwinge, das etwa 500 Kilometer südlich von Kyiv liegt. Ein von ihm geteiltes Bild zeigte einen verlassenen Kontrollpunkt, übersät mit Trümmern. Das moldauische Außenministerium bestätigte, dass bei dem Anschlag auch ein moldauischer Fahrer verletzt wurde.

Warum der Angriff von Bedeutung ist

Grenzübergänge sind für Handel und humanitäre Hilfe in der Region von entscheidender Bedeutung. Die Störung in Starokozache behindert den Warenverkehr zwischen der Ukraine und der EU, während zivile Opfer die öffentliche Meinung in Moldau weiter anheizen könnten, einem Land, das bereits einen Anstieg von Drohneninfiltrationen verzeichnet hat.

Vasile Tofan, Ministerpräsident von Moldau, warnte, dass russische Angriffe die moldauischen Bürger zunehmend gefährden, und verwies darauf, dass allein im August 17 Drohnen moldauisches Territorium trafen – mehr als die Summe des Vorjahres.

Eskalation auf beiden Seiten

Gleichzeitig intensivierten die Streitkräfte Kyiivs ihre eigenen Angriffe. Volodymyr Zelensky kündigte an, dass ukrainische Raketen Ziele im russischen Black Sea‑Hafen Novorossiysk getroffen hätten, darunter eine Marinebasis und ein Öl‑Ladeterminal, sowie Einrichtungen in der Region Krasnodar.

„Wir haben militärische Hafeneinrichtungen und Kriegsschiffe getroffen, die angeblich Raketen transportierten“, sagte Zelensky.

Das Verteidigungsministerium Russlands reagierte mit der Behauptung, seine Truppen hätten ein ukrainisches Frachtschiff angegriffen, das angeblich militärische Ausrüstung durch das Black Sea in Richtung des Hafens Odesa transportierte, und ein Lagerhaus in Kyiv getroffen, das einer Drohnenherstellungsfirma gehört.

Wie es weitergeht

Die beiden Vorfälle veranschaulichen eine gefährliche Tit‑for‑Tat‑Eskalation, die benachbarte Staaten tiefer in den Konflikt hineinziehen könnte. Moldau wird voraussichtlich die Grenzsicherheit verschärfen und könnte zusätzliche NATO‑ oder EU‑Unterstützung anfordern. Die Ukraine könnte weiterhin russische Logistikzentren ins Visier nehmen, um Moskau zu unter Druck zu setzen, während Russland die Drohnenangriffe auf Grenzposten erhöhen könnte, um die grenzüberschreitende Unterstützung für Kyiv abzuschrecken.

Beide Seiten scheinen bereit, den Druck aufrechtzuerhalten, was in den kommenden Wochen weitere zivile Opfer und Störungen des regionalen Handels wahrscheinlich macht.

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