Sunday 30 August 2026London --:--Frankfurt --:--Zurich --:--
France

Read in English

Lire en français

Russischer Drohnenangriff auf Depot bei Kyiv tötet 37 und löst Evakuierung aus

Eine russische Drohne traf ein Depot in der Nähe von Kyiv, löste ein tödliches Feuer aus, löste Evakuierungen aus und löste eine Untersuchung zu illegaler Munitionslagerung aus.

By
Hundreds evacuate after Russian strike on depot near Kyiv kills at least 37

Russische Drohne Trümmer fielen auf ein Lagergelände am westlichen Rand von Kyiv in den frühen Morgenstunden des Samstags und lösten ein massives Feuer sowie eine Reihe von Explosionen aus. Mindestens 37 Personen wurden als tot bestätigt und Hunderte wurden gezwungen, ihre Häuser zu verlassen, während Einsatzkräfte das Inferno bekämpften.

Das Gelände, das in der Stadt Myla liegt, schien laut der Staatsanwaltschaft "explosive Gegenstände" zu lagern. Ukrainische Staatsanwälte sagten, die Explosion sei gegen 20:10 GMT ausgebrochen und habe ein großflächiges Feuer ausgelöst, das ebenfalls nahegelegene Wohnblöcke und ein Pflegeheim für ältere Menschen und Behinderte beschädigte.

Diejenigen, die dies ermöglicht haben, müssen für ihre Entscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden … Munition darf nicht in der Nähe von Wohnungen oder anderen Wohngebieten gelagert werden.

Details des Angriffs

Die Behörden identifizierten das Ziel als ein Unternehmen in Myla, einer Siedlung am westlichen Stadtrand von Kyiv. Das Büro des Generalstaatsanwalts beschrieb den Vorfall als einen unbemannten Luftfahrzeugangriff auf das Gelände, gefolgt von Detonationen, die die gelagerten Munition durchschlugen. Die genaue Art der Einrichtung, ob militärisch oder zivil, wurde nicht offengelegt.

Rechtliche und politische Folgen

Sergiy Koretsky, Premierminister der Ukraine, äußerte Frustration und bemerkte, dass im Juli ein ähnliches Unglück auftrat, als ein staatseigenes Unternehmen es versäumte, Munition von Wohngebieten fernzuhalten. Er bezeichnete die wiederholten Versäumnisse als „kriminelle Fahrlässigkeit“ und forderte, dass jeder Verantwortliche harte Strafen erhalten solle.

Volodymyr Zelensky, Präsident der Ukraine, wiederholte den Aufruf zur Rechenschaft, indem er betonte, dass die Lagerung von Munition in der Nähe von Wohnhäusern inakzeptabel sei. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen krimineller Fahrlässigkeit eingeleitet, das prüft, ob das Depot die erforderlichen Genehmigungen hatte und ob der Eigentümer die Sicherheitsvorschriften einhielt.

Der Angriff fügt sich in ein Muster russischer Langstreckenangriffe auf zivile Infrastruktur ein und weckt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit dicht besiedelter Vororte sowie der Fähigkeit lokaler Behörden, Lagerungsregeln durchzusetzen.

More from France