European business, markets and politics
https://morningwire.eu/fr/six-pays-de-l-ue-reclament-un-impot-exceptionnel-sur-les-superprofits/
Sechs EU-Länder haben dem Finanzminister Irlands ein gemeinsames Schreiben geschickt und darum gebeten, dass eine Gewinnausgleichssteuer für Ölunternehmen auf die Tagesordnung des EU-Finanzministertreffens im nächsten Monat in Dublin gesetzt wird.

Sechs EU-Staaten haben dem Finanzminister Irlands ein gemeinsames Schreiben geschickt und fordern eine EU‑weite Gewinnausgleichssteuer für Ölunternehmen.
Unterzeichner sind die Finanzminister von Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Portugal sowie der Wirtschaftsminister von Spanien. Der Finanzminister Deutschlands, Lars Klingbeil, wird in der Quelle namentlich genannt; die anderen werden nicht namentlich benannt.
| Land | Rolle des Unterzeichners | Benannter Minister |
|---|---|---|
| Deutschland | Finanzminister | Lars Klingbeil |
| Italien | Finanzminister | Nicht benannt |
| Österreich | Finanzminister | Nicht benannt |
| Polen | Finanzminister | Nicht benannt |
| Portugal | Finanzminister | Nicht benannt |
| Spanien | Wirtschaftsminister | Nicht benannt |
Die Minister argumentieren, dass Ölunternehmen seit dem Beginn der militärischen Operationen der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran im Februar 2026 massive Gewinne und steigende Margen bei raffinierten Produkten erzielt haben, was den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus gestört hat.
„Exzessive Krisengewinne müssen an die Verbraucher zurückgegeben werden“, sagte eine Quelle des deutschen Ministeriums.
Irland hält die rotierende EU-Präsidentschaft und wird im nächsten Monat das EU-Finanzministertreffen in Dublin ausrichten. Das Schreiben fordert, dass ein Gewinnausgleichssteuersatz auf die Tagesordnung des Treffens gesetzt wird.
Wird der Vorschlag aufgegriffen, könnten die EU-Finanzchefs über eine blocweite Abgabe entscheiden, die die wichtigsten Ölproduzenten des Kontinents betreffen würde.
Quelle: Euronews, 23 August 2026