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SPD schlägt Verfassungszusatz vor, um Klimaanpassungsaufgaben im Basic Law von Germany zu verankern

Die Sozialdemokratische Partei hat einen vierseitigen Zusatz entworfen, der eine gemeinsame Klimaanpassungsmission, einen nationalen Hitzeaktionsplan und neue Arbeitsschutzbestimmungen schaffen würde, aber er stößt auf Widerstand der regierenden Koalition und benötigt eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag.

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German government split on plan to amend law to promote climate action

Die Sozialdemokratische Partei (SPD) hat einen vierseitigen Verfassungszusatz entworfen, der darauf abzielt, die Klimaanpassungsmaßnahmen in Germany zu stärken.

Der Zusatz würde dem Basic Law eine gemeinsame Mission für Klimaanpassung und Naturschutz hinzufügen und einen nationalen Hitzeaktionsplan, neue Stadtplanungs‑Regelungen sowie Arbeitsschutzbestimmungen für Beschäftigte, die extremer Hitze ausgesetzt sind, einführen.

Er würde der Bundesregierung außerdem die Befugnis geben, Projekte zu finanzieren und zu steuern, die derzeit von Landes- und Kommunalbehörden verwaltet werden, und würde eine Überarbeitung der Bauvorschriften sowie die Einführung von Arbeitsvorschriften zum Schutz der Beschäftigten vor gefährlichen Temperaturen erfordern.

Durch die Verankerung von Klimaanpassungsaufgaben in der Verfassung hofft die SPD, den langsameren Konsensbildungsprozess auf Landesebene zu umgehen.

Mitglieder der CDU/CSU‑Koalition haben sich dagegen ausgesprochen. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU‑Parlamentarischen Gruppe warnte, dass der Zusatz erhebliche fiskalische Auswirkungen haben könnte, und stellte Fragen zur Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen den Ministerien. Der Klima‑Politiksprecher der CDU erklärte, die Partei sei nicht überzeugt, dass neue gemeinsame Finanzierungsmechanismen erforderlich seien.

Der Zusatz benötigt eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag, was bedeutet, dass die SPD Unterstützung von CDU/CSU, den Greens und möglicherweise weiteren Parteien benötigen wird. Die Grünen haben ihre Bereitschaft signalisiert, den Plan zu unterstützen, wobei ihre stellvertretende Parlamentarische Führung dies bekräftigt. Die weit links stehende Die Linke wies den Vorschlag als leere Versprechen zurück, während die rechtsextreme AfD ihn völlig ablehnte.

Umweltorganisationen haben das ambitionierte Vorgehen der SPD gelobt, warnen jedoch, dass der Vorschlag schnell in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden muss. Der Leiter von Environmental Action Germany warnte, dass die jüngsten Hitzewellen zeigen, dass das Land für den Klimawandel unzureichend vorbereitet sei, und forderte eine sofortige Umsetzung.

Weitere ministerielle Diskussionen sind für einen Kabinettrückzug später im Monat geplant. Wird sie umgesetzt, könnte die Verfassungsänderung die Art und Weise verändern, wie Germany klimafeste Infrastruktur finanziert und verwaltet, und könnte als Vorbild für andere EU‑Länder dienen.

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