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https://morningwire.eu/fr/le-steuerzahlerbund-affirme-que-la-reforme-fiscale-allemande-coute-aux/
Der Bund der Steuerzahler berechnet, dass die von der Koalition geplante Einkommensteuerreform 2026 Haushalte nach Berücksichtigung eines neuen Spitzensteuersatzes von 47 % und 8 Mrd. € gesetzlich vorgeschriebener Leistungssteigerungen jährlich etwa 1 Mrd. € schlechter stellt.

Die von der deutschen Regierung geplante Einkommensteuerreform 2026 belastet Haushalte demnach jährlich etwa 1 Mrd. € mehr, wie eine Analyse des Bund der Steuerzahler (der Steuerzahlerverband) zeigt. Die Gruppe sagt, dass die von der Koalition beworbenen 10 Mrd. € jährliche Entlastung sich zu einem Nettoverlust reduziert, sobald ein neuer Spitzensteuersatz und gesetzlich vorgeschriebene Leistungssteigerungen berücksichtigt werden.
Der Gesetzentwurf, der vom Kabinett Anfang September genehmigt werden soll, enthält vier zentrale Entlastungsmaßnahmen, die insgesamt 9,8 Mrd. € pro Jahr betragen. Finanzminister Lars Klingbeil sagt, das Paket stärke das langfristige Arbeitskräfte- und Wachstumspotenzial.
Der Steuerzahlerbund stuft nicht den gesamten Betrag als echte Entlastung ein. Er rechnet etwa 8 Mrd. € des Gesamtsumme als gesetzlich vorgeschriebene Erhöhungen des Kindergeldes, des Grundfreibetrags und des Kinderfreibetrags ein. Ein neuer Spitzensteuersatz von 47 % auf Einkommen über 280.000 € zieht weitere 2,8 Mrd. € jährlich zurück. Der daraus resultierende Netto-Fiskaleffekt für Haushalte beträgt etwa minus 1 Mrd. € pro Jahr.
| Komponente | Betrag |
|---|---|
| Gesamte Entlastung | 9,8 |
| Abzug: Gesetzlich vorgeschriebene Leistungssteigerungen | –8,0 |
| Abzug: Neuer Spitzensteuersatz von 47 % | –2,8 |
| Netto-Fiskaleffekt | –1,0 |
| Quelle: FAZ, Bund der Steuerzahler | |
Der Gesetzentwurf soll Anfang September vom Kabinett genehmigt werden. Die Koalition hat das Paket als etwa 10 Mrd. € jährliche Entlastung dargestellt.