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Todesopferzahl bei Nepal-Flut steigt, während Rettungskräfte Tunnel durchsuchen

Rettungskräfte setzen die zweiwöchige Suche fort, nachdem ein Gletscherausbruch nahe der China‑Nepal‑Grenze die Todeszahl erhöht und Hunderte vermisst ließ.

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Nepal flood death toll rises as rescuers scour tunnels

Nepal kämpft mit einer wachsenden Katastrophe, nachdem ein Gletscher- und Bergsturz nahe der China-Nepal-Grenze Straßen, Brücken und Häuser hinweggefegt hat. Staatliche Medien in China berichteten von 43 bestätigten Todesfällen und 519 Vermissten, wodurch die gesamte regionale Zahl auf 1,400 Tote und 5,845 Vermisste anstieg.

Verifizierung und steigende Zahlen

Die Behörden arbeiten daran, Meldungen aus dem ganzen Land abzugleichen. „Wir haben Berichte gesammelt und verifiziert. Das ist der Grund für den Anstieg der Zahl“, sagte Prakash Pokhrel, Assistenzsprecher bei der disaster authority, gegenüber Reportern. „Wir versuchen, eine Zahl zu erhalten, die der Realität nahekommt.“

Wir haben Berichte gesammelt und verifiziert. Das ist der Grund für den Anstieg der Zahl.

Rettungsfokus auf Wasserkrafttunneln

Rettungsteams befanden sich am 14. Tag vor Ort und konzentrierten sich auf drei Wasserkraftprojekte, in denen Arbeiter noch gefangen sein könnten. Hunderte von Arbeitern gehören zu den Vermissten, doch die Bergung von zwei nepalesischen Arbeitern am Freitag und eines chinesischen Mannes am Samstag aus tiefen Tunneln hat die Hoffnung auf weitere Überlebende neu entfacht.

Dharam Raj Uprety, Leiter der disaster authority des Landes, sagte, die Operation sei weiterhin im Gange und dass „wir hoffen, dass es in mindestens drei Projekten noch Überlebende geben könnte, und wir verstärken dort unsere Einsätze.“ Ausländische Experten aus China, Indien und Südkorea unterstützen nepalesische Teams, während das Nepal's foreign ministry bestätigte, dass es die Hoffnung, Überlebende zu finden, nicht aufgegeben habe.

Herausforderungen und der Weg nach vorn

Lokale Leichenhallen sind überfüllt; die Behörden haben Hunderte in Massengräbern beigesetzt, nachdem DNA‑Proben zur zukünftigen Identifizierung gesammelt wurden, laut der police. Während die genaue Ursache des Gletschersturzes noch untersucht wird, verbinden Wissenschaftler das beschleunigte Schmelzen mit dem Klimawandel, ein Risiko, das Länder wie Nepal überproportional betrifft, die nur wenig zu den globalen Emissionen beitragen.

David Fisher von der International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies warnte, dass das Erreichen abgelegener Gemeinden durch enge, gefährliche Wege erschwert wird, was Verzögerungen bedeutet und die Wartezeit auf dringend benötigte Hilfe verlängert.

Der Wiederaufbau wird voraussichtlich in die Milliarden‑Dollar‑Region gehen, und die disaster authority sagt, dass Suche und Bergung so lange fortgesetzt werden, solange die Chance besteht, Überlebende zu finden. Die internationale Gemeinschaft beobachtet das Geschehen genau, da das Ereignis zukünftige Investitionen in die Klimaanpassungsfähigkeit im Himalaya prägen könnte.

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