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Tödliche Überschwemmungen an der Grenze zwischen Nepal und China fordern Hunderte Todesopfer und lassen Tausende vermisst

Ein Sturzflut und ein Erdrutsch an der Grenze zwischen Nepal und China haben Hunderte getötet, Tausende vermisst hinterlassen und eine groß angelegte Rettungsaktion ausgelöst.

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Nepal-China floods disaster: Latest developments

Am 28. August fegte eine plötzliche Sturzflut und der nachfolgende Erdrutsch über die Grenze zwischen Nepal und China und zerstörte Dörfer, Straßen und Brücken. Erste Schätzungen gehen von etwa 93,000 betroffenen Menschen aus, wobei die Zahl der Todesopfer auf mindestens 584 anstieg und mehr als 2,400 noch vermisst werden.

Das Ausmaß der Katastrophe ist erschütternd. Red Cross-Beamte sagen, das Trauma sei „enorm“ und die Zahl der Todesopfer umfasst 579 Opfer in Nepal und fünf in China. Die am stärksten betroffenen Gebiete sind nach wie vor unzugänglich, weil Kommunikation und Strom ausgefallen sind, was die Rettungsteams behindert.

Rettungsteams vor Ort

Ersteinsatzkräfte des Feuerwehr- und Rettungskorps von Tibet und Sichuan erreichten das Epizentrum am frühen Nachmittag und wurden laut Nachrichtenagentur Xinhua zu den ersten professionellen Teams, die den Kernort erreichten.

"Da Straßen und Brücken weggespült wurden und sowohl die Mobilfunkabdeckung als auch die Stromversorgung unterbrochen sind, konnten wir noch nicht auf einige der am stärksten betroffenen Gebiete zugreifen," sagte David Fisher, Leiter der Delegation der International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies für Nepal.

In der benachbarten chinesischen Region haben Rettungskräfte 555 Touristen und 499 Einwohner evakuiert, während die nepalesische Armee nach mehr als 100 Personen sucht, die im Trishuli 3A Wasserkrafttunnel gefangen sind.

Internationale Hilfe und Appelle

Lok Bahadur Chhetri, Sprecher des Außenministeriums von Nepal, sagte, das Land bewältige die Krise, werde jedoch bei Bedarf spezialisierte Hilfe anfordern. Xi Jinping bot die Unterstützung Pekings an, und European Union versprach € 2 Millionen für Soforthilfefonds, ein Versprechen, das Ursula von der Leyen auf X ankündigte.

Behörden in India haben sieben Leichen aus Flüssen geborgen, die aus dem betroffenen Gebiet fließen, und damit die grenzüberschreitende Wirkung der Überschwemmungen unterstrichen.

Wie es weitergeht

Beide Regierungen haben vor weiteren Überschwemmungen gewarnt, da ein Damm in Tibet vermutlich gebrochen ist und einen neuen See geschaffen hat, der überlaufen könnte. Während chinesische Staatsmedien sagen, das Risiko nehme ab, gehen die Rettungsaktionen "in geordneter Weise" weiter.

Da Tausende noch vermisst werden, richtet sich der Fokus nun darauf, Überlebende zu finden, die kritische Infrastruktur wiederherzustellen und humanitäre Hilfsgüter zu liefern. Das Ausmaß der Katastrophe wird voraussichtlich eine Neubewertung des Hochwasserrisikomanagements im Himalaya nach sich ziehen und könnte neue grenzüberschreitende Kooperationsrahmen initiieren.

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