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Trump bezeichnet die irische Wiedervereinigung während seines Besuchs in Dublin als „fantastisch“

Während eines Stopps in Dublin sagte Trump dem Premierminister Micheal Martin, dass ein vereinigtes Irland „fantastisch“ wäre, und verknüpfte Politik mit seinem Golfwochenende.

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Trump says unified Ireland ‘would be fantastic' during Dublin trip

Donald Trump landete am Dublin Flughafen am Samstagmorgen, stieg kurz vor 8:25 Uhr Ortszeit aus einem von Katar gespendeten Jet aus. Er traf sich mit Micheal Martin, dem irischen Premierminister, und nutzte das kurze Treffen, um die verfassungsrechtliche Zukunft der Insel zu kommentieren.

„Ich möchte keine Probleme verursachen, aber ich würde es gerne vereinigt sehen. Es wird irgendwann geschehen. Es könnte genauso gut jetzt geschehen. Ich denke, das wäre eine fantastische Sache,“ sagte er.

Die Bemerkung berührt ein heikles Thema, das die britische und irische Politik seit Jahrzehnten prägt. Eine vereinte Insel würde die Zustimmung von United Kingdom, der Republic of Ireland und den Menschen von Northern Ireland erfordern, und jede Veränderung könnte das Good Friday Agreement‑Gerüst erschüttern. Für Washington signalisiert die Äußerung die Bereitschaft, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das lange am Rande der US‑Außenpolitik stand, und testet zugleich das diplomatische Verhältnis zu den Behörden von United Kingdom und Northern Ireland.

Sicherheits‑ und Protesthintergrund

Irische Beamte mobilisierten etwa 4 000 Polizisten, Scharfschützen und weiteres Personal, ein Sicherheitsaufwand von geschätzt 20 Millionen Euro, was es zu einer der größten Operationen macht, die die Insel in den letzten Jahren erlebt hat. Das Ausmaß spiegelt die erhöhten Alarmstufen wider, die nach den 9/11‑Angriffen herrschten, ein Parallel, das in einer jüngsten Analyse der Sicherheitsplanung hier untersucht wurde. Anti‑Trump‑Demonstranten versammelten sich ebenfalls in der Hauptstadt, was den inländischen Widerstand gegen seine Politik und seine Anwesenheit widerspiegelt.

Golfwochenende und nächste Schritte

Nach den Treffen in Dublin wird Trump zu seinem Doonbeg Resort in County Clare fliegen, wo die Irish Open stattfindet. Das Turnier, angeführt von der Weltranglisten‑Nummer‑zwei Rory McIlroy, wird voraussichtlich etwa 40 000 Zuschauer anziehen. Trump, der den Platz besitzt, könnte die Trophäe am Sonntag überreichen und damit seine präsidentiellen Pflichten mit einem hochkarätigen Sportereignis verbinden.

Während der irische Präsident Michael D. Higgins ein kurzes Höflichkeitstreffen ausrichten wird, wird die Agenda voraussichtlich breitere Themen wie den Nahen Osten, US‑Zölle auf EU‑Pharmazeutika und die Einwanderungspolitik umfassen. Der jüngste Handelsverbot Irlands gegen israelische Siedlungen fügt eine weitere diplomatische Nuance hinzu, insbesondere angesichts der starken Unterstützung des Landes für palästinensische Rechte.

Analysten zufolge wird der Besuch nur begrenzte unmittelbare Auswirkungen auf die Wiedervereinigungsdebatte haben, könnte jedoch das Profil des Themas in US‑politischen Kreisen vor den bevorstehenden Wahlen stärken. Die Sicherheitskosten und öffentlichen Proteste verdeutlichen zudem die Herausforderungen, persönliche Geschäftsinteressen mit den Pflichten des mächtigsten Amtes der Welt zu vereinbaren.

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