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Trump droht mit beispielloser wirtschaftlicher Maßnahme gegen jeden Staat, der Iran unterstützt

Der ehemalige Präsident warnte auf Truth Social vor harten Maßnahmen, was Bedenken hinsichtlich sekundärer Sanktionen und Marktstörungen auslöste, da die US‑Iran‑Gespräche weiterhin feststecken.

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Middle East live: Trump threatens economic punishment on 'any country' helping Iran

Am Mittwoch nutzte der ehemalige Präsident Donald Trump seine Plattform Truth Social, um eine eindringliche Warnung auszusprechen, dass jede Nation, die ihren Banken, Unternehmen, Flughäfen oder Regierungsstellen erlaubt, den Iran zu unterstützen, „enorme wirtschaftliche Konsequenzen“ zu erwarten hat. Er bezeichnete die Drohung als die schwerwiegendste wirtschaftliche Maßnahme, die je gegen einen souveränen Staat gerichtet wurde, nannte jedoch keine Details zu den Maßnahmen und verwies auf kein konkretes Land.

Stockende Diplomatie und konkurrierende Narrative

Die Warnung erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem die Gespräche zwischen den United States und Iran über einen Krieg, der 2025 begann, in einem Stillstand verharren. Die United States betonen, dass der Strait of Hormuz weiterhin für die Schifffahrt offen sei, während iranische Beamte behaupten, dass die Wasserstraße de facto geschlossen sei. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi wies die Erklärung der United States als Ablenkungsmanöver von Irans inneren wirtschaftlichen Problemen zurück und erklärte, dass weiterer Druck Washingtons Ziele nicht erfüllen werde, und fügte hinzu, dass die Proklamation dazu diene, die heimische Unterstützung vor den bevorstehenden Wahlen zu mobilisieren.

Mögliche Folgewirkungen

Wirtschaftssanktionen sind seit langem ein Eckpfeiler der U.S.-Politik gegenüber Iran. Eine pauschale Drohung gegenüber Drittstaaten erhöht das Risiko einer umfassenderen Marktstörung, da Unternehmen in Europa oder Asien mit sekundären Sanktionen konfrontiert werden könnten. Finanzinstitute könnten daher ihre Beziehungen zu iranischen Gegenparteien neu bewerten.

Erwartungen der Analysten

Branchenanalysten gehen davon aus, dass die United States in den nächsten Tagen konkrete Maßnahmen ankündigen werden, die möglicherweise die Schifffahrts‑, Versicherungs‑ und Finanzsektoren treffen, die den iranischen Handel ermöglichen. Verbündete könnten unter Druck gesetzt werden, sich an die U.S.-Position anzupassen, während Länder, die eine Konfrontation mit Iran scheuen, stattdessen diplomatische Wege verfolgen könnten.

Internationale Überwachung

Die internationale Gemeinschaft beobachtet die potenziellen wirtschaftlichen Folgen genau und bewertet sowohl die unmittelbaren Auswirkungen auf die globalen Märkte als auch das strategische Ziel, den regionalen Einfluss Irans einzuschränken.

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