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UK Parliament lehnt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe für schwerkranke Erwachsene ab

Abgeordnete stimmten mit 286‑270 gegen das Terminally Ill Adults (End of Life) Bill und stoppten damit einen zweiten Versuch, die assistierte Sterbehilfe in England and Wales zu legalisieren.

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UK lawmakers to vote again on failed assisted dying bill

House of Commons Abgeordnete am Freitag lehnten einen zweiten Versuch ab, die assistierte Sterbehilfe für schwerkranke Erwachsene zu legalisieren, mit 286 Stimmen gegen und 270 dafür.

Parlamentarische Abstimmung

Das Terminally Ill Adults (End of Life) Bill hätte Erwachsenen in England and Wales erlaubt, die weniger als sechs Monate zu leben hätten und eindeutig den Wunsch zu sterben äußern konnten, ihr Leben selbst zu beenden, vorbehaltlich der Genehmigung durch zwei Ärztinnen und Ärzte sowie ein Expertengremium. Der Gesetzentwurf war bereits im Juni im Commons verabschiedet worden, wurde jedoch im nicht gewählten House of Lords durch mehr als 1,200 Änderungsanträge blockiert.

„Das ist ein verheerender Rückschlag für sterbende Menschen“, sagte ein Sprecher der Wohltätigkeitsorganisation Dignity in Dying.

Gegner feierten das Ergebnis. Gordon Macdonald von der Anti‑Euthanasie‑Gruppe Care Not Killing bezeichnete das Resultat als „entscheidende Abstimmung“ und warnte, dass der Gesetzentwurf vulnerable Personen unter Druck setzen könnte.

Warum die Entscheidung wichtig ist

Assistierte Sterbehilfe ist seit Jahren ein polarisierendes Thema, Befürworter argumentieren, sie biete Würde für schwerkranke Menschen, während Gegner einen Missbrauch vulnerabler Gruppen befürchten, darunter Menschen mit Behinderungen und ältere Personen. Die Abstimmung erfolgt, während der neue Premierminister Andy Burnham zugesagt hat, sich auf soziale Pflege und palliative Dienste zu konzentrieren, was eine Abkehr von umstrittener End‑des‑Lebens‑Gesetzgebung signalisiert.

Wie es weitergeht

Da das Commons den Gesetzentwurf abgelehnt hat, muss jeder weitere Vorstoß für assistierte Sterbehilfe die von Gegnern geäußerten Bedenken berücksichtigen und möglicherweise einen anderen legislativen Weg einschlagen. Scotland hat kürzlich einen ähnlichen Vorschlag abgelehnt, während die Crown Dependencies von Jersey und Isle of Man eigene Gesetze zur assistierten Sterbehilfe verabschiedet haben, die noch der königlichen Zustimmung bedürfen. Es ist unwahrscheinlich, dass das Thema verschwindet, und zukünftige Debatten könnten sich eher auf strengere Schutzmechanismen als auf eine uneingeschränkte Legalisierung konzentrieren.

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