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UK Premierminister Burnham verspricht weiterhin Hilfe für die Ukraine trotz russischer Drohungen

Während eines Besuchs in Kyiv bekräftigte der britische Premierminister das Engagement Großbritanniens für die Verteidigung der Ukraine trotz der Warnungen Moskaus.

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Live: Burnham says UK will keep supporting Ukraine despite Russia's 'outrageous threats'

Am 24. August 2026 kam der britische Premierminister Andy Burnham in Kyiv zu den Unabhängigkeitstagfeierlichkeiten des Landes und um die Coalition of the Willing gemeinsam zu leiten. In einer Rede vor ukrainischen Beamten und internationalen Partnern sagte er, das United Kingdom werde weiterhin Verteidigungshilfe für Ukraine bereitstellen, trotz dessen, was er als „absurde Drohungen“ von Russia bezeichnete.

„Trotz der absurden Drohungen Russlands gegenüber meinem Land werden wir unsere Unterstützung für die Verteidigung der Ukraine fortsetzen“, sagte Burnham.

Die Erklärung folgt einer Reihe eskalierender Maßnahmen Moskaus. Präsident Vladimir Putin unterzeichnete ein Dekret, das dem russischen Staat erlaubt, die Kontrolle über kritische Infrastruktur zu übernehmen, die nach einer Welle ukrainischer Drohnenangriffe auf Ölraffinerien und Logistikzentren als unzureichend geschützt eingestuft wird. Der Kreml verurteilte zudem die Entscheidung Großbritanniens, geheime Informationen über SCALP‑Marschflugkörperkomponenten weiterzugeben, und sagte, dies würde „dem Feuer noch Sprit hinzufügen“.

Engagement des Vereinigten Königreichs angesichts zunehmender russischer Aggression

Burnham forderte die Mitverbündeten auf, „auf unsere eigenen Luftverteidigungsbestände zurückzugreifen“ und zusätzliche Sanktionen gegen russisches Öl und Flüssigerdgas‑Exporte in Erwägung zu ziehen. Er stellte die Bitte als Teil einer umfassenderen Anstrengung dar, die Raketenoffensive Russlands gegen zivile Ziele zu dämpfen, die seit Jahresbeginn zugenommen hat.

Finanzlücken und der Weg nach vorn

Gleichzeitig wandte sich Präsident Volodymyr Zelensky an die Partner mit der Bitte um zusätzliche €27 billion zur Deckung des Verteidigungshaushalts der Ukraine für 2026 und warnte, dass Russia die Angriffe auf die Energieinfrastruktur mit dem Herannahen des Winters wahrscheinlich intensivieren wird. Die European Union reagierte, indem sie die Auszahlung ihres €90 billion‑Darlehens beschleunigte, ein Schritt, der von Ratspräsident Antonio Costa während eines Besuchs in Kyiv angekündigt wurde.

Analyst*innen erwarten, dass das United Kingdom in den kommenden Wochen weitere Boden‑Luft‑Raketen und Radarsysteme nach Kyiv leitet, während die NATO voraussichtlich die langjährige Debatte über eine Flugverbotszone erneut aufgreifen wird. Russlands neue Befugnisse, verwundbare Vermögenswerte zu beschlagnahmen, könnten zudem zu einer strengeren staatlichen Kontrolle über die eigenen Energie‑ und Logistiksektoren führen und das wirtschaftliche Gefüge in den umstrittenen Regionen neu gestalten.

Kurzfristig stärkt Burnhams Versprechen die Botschaft, dass die westliche Unterstützung für die Ukraine nicht nachlassen wird, selbst wenn Moskau den diplomatischen und militärischen Druck erhöht. Die nächsten Monate werden prüfen, ob dieser Entschluss in einen nachhaltigen Fluss von Luftverteidigungsausrüstung übersetzt werden kann und ob die breitere Koalition die von der Ukraine hervorgehobene Finanzierungslücke schließen kann.

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