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US Treasury blockiert wichtige US-Journalisten vom G20-Finanztreffen in North Carolina

Einige prominente US-Journalisten wurden daran gehindert, das G20-Finanztreffen zu berichten, was Kritik an den Medienbeschränkungen der Trump-Administration auslöste.

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US Treasury bars certain journalists from G20 meeting in North Carolina

Das US Treasury Department hat Presseausweise für Reporter von The New York Times, The Wall Street Journal und Bloomberg für das Group of 20 finance ministers-Treffen in Asheville, North Carolina verweigert. Die Entscheidung, ohne Erklärung angekündigt, verhindert, dass die Journalisten an dem dreitägigen Finanzforum teilnehmen, das von Samstag bis Dienstag stattfindet.

Hintergrund der Ausschließung

Laut The Times gehören zu den abgelehnten Reportern der erfahrene Finanzkorrespondent Alan Rappeport, der seit 2017 über Treasury-Angelegenheiten berichtet. Im Gegensatz dazu erhielt ein anderer Times-Journalist, Berliner Büroleiter Jim Tankersley, einen Ausweis und wird anwesend sein. Treasury Secretary Scott Bessent sagte der Associated Press, die Maßnahme „habe nichts mit der Sichtweise zu tun.“

„Die Ausschließung bestimmter Reporter und ganzer Nachrichtenorganisationen ist ein Fehltritt gegenüber der Öffentlichkeit und ein Angriff auf die Pressefreiheiten, den wir nachdrücklich verurteilen.“

Die Beschränkung des Zugangs zu einem hochkarätigen Wirtschaftsgipfel schränkt nicht nur die Fähigkeit der Journalisten ein, über Politiken zu berichten, die die Märkte beeinflussen, sondern signalisiert auch eine Verschärfung der staatlichen Kontrolle über Informationen zu einem Zeitpunkt, an dem die globale Finanzstabilität unter Beobachtung steht.

Auswirkungen auf die Pressefreiheit

Die Ausschließung hat Kritik von Medienorganisationen hervorgerufen, die argumentieren, die Maßnahme untergrabe Transparenz und öffentliche Rechenschaftspflicht. Bloomberg News bezeichnete die Verweigerung als „Untergrabung der Medienfreiheit und der öffentlichen Rechenschaftspflicht“, während das Wall Street Journal sich zu einem Kommentar zurückzog. Der Vorfall verdeutlicht die wachsende Spannung zwischen der Administration und dem unabhängigen Journalismus und wirft Fragen darüber auf, wie zukünftige wirtschaftliche Briefings behandelt werden.

Was als Nächstes kommt

Das G20-Finanztreffen wird ohne die ausgesperrten Reporter weitergehen, doch der umfassendere G20-Gipfel, der für Dezember in Doral, Florida auf dem Golfclub von President Donald Trump geplant ist, wird voraussichtlich verstärkte Beobachtung erfahren. Beobachter erwarten, dass das Treasury erneuten Forderungen nach klareren Akkreditierungsrichtlinien gegenübersteht, und die Episode könnte die Debatte über den Zugang der Presse durch die Administration weiter anfachen, insbesondere da Diskussionen über die Finanzpolitik, wie etwa die rund um Treasury-Einnahmenbedenken, die Agenda dominieren.

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