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USA fordert $45 Millionen Aufstockung für die Sicherheit Ecuadors im Zuge der Drogenbekämpfung

Während eines Besuchs in Quito kündigte die US einen Finanzierungsantrag über $45 Millionen und neue Marineanlagen an, um Ecuador im Kampf gegen Drogen­schmuggelnetzwerke zu unterstützen.

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Rubio to seek $45 million in additional security funding for Ecuador

Marco Rubio sagte Reportern in Quito am Mittwoch, dass Washington den Kongress um zusätzliche $45 Millionen bitten werde, um Sicherheitsunterstützung für Ecuador zu finanzieren. Das Paket umfasst ein 110‑Fuß Coast Guard‑Kutter, fünf Interzeptorschiffe und weitere Ausrüstungen, die darauf abzielen, Drogen­schmuggelrouten zu unterbinden. Rubio kündigte zudem eine separate Initiative über $10 Millionen zur Bekämpfung illegalen Goldabbaus, der Rekrutierung von Banden und illegaler Finanzierung an.

Warum die Finanzierung wichtig ist

Der Antrag kommt, während die US und Quito gemeinsame Operationen gegen transnationale Drogenkartelle intensivieren, die die Küstengewässer Ecuadors als Durchgangshub nutzen. Durch die Einstufung der in Ecuador ansässigen Bande Los Tiguerones als ausländische Terrororganisation signalisierte das State Department einen Wandel von der Behandlung dieser Gruppen als gewöhnliche Kriminelle hin zu Sicherheitsbedrohungen mit „terroristischen Fähigkeiten“.

Dies sind keine gewöhnlichen Gruppen. Offensichtlich begehen sie gewöhnliche Kriminalität, aber sie besitzen terroristische Fähigkeiten in der gesamten Region, und das muss bekämpft werden. Sie müssen zerschlagen, sie müssen besiegt werden, und wir sind entschlossen, dies zu tun.

Rubio erklärte, die Vereinigten Staaten würden von einseitigen Angriffen zu „Schlag‑für‑Schlag“-Gemeinschaftsaktionen mit ecuadorianischen Streitkräften übergehen, um Schmuggler statt Fischer zu treffen. Der Ansatz ist Teil von Operation Southern Spear, einer von den US geführten Kampagne, die im vergangenen Jahr Dutzende verdächtiger Schiffe versenkt hat.

Sanktionen und zukünftige Schritte

Zusätzlich zum Finanzierungsantrag kündigte Rubio Sanktionen gegen sieben ehemalige ecuadorianische Beamte an, die wegen Bestechung beschuldigt werden. Die US planen zudem, das Kutter und die Schiffe, die bereits Anfang dieses Jahres zugesagt wurden, zu liefern, wodurch die Gesamtzahl der an Ecuador gelieferten Marineanlagen auf 12 steigt.

Analysten erwarten, dass der Kongress den Antrag im Rahmen breiterer Diskussionen über das Engagement der US in Lateinamerika debattieren wird. Wird er genehmigt, könnte die Hilfe die Abhängigkeit Quitos von US‑Sicherheitsunterstützung vertiefen und gleichzeitig Washingtons Absicht signalisieren, die drogenbedingte Gewalt in der Region einzudämmen.

Ausblick

Wird die Finanzierung gesichert, verfügt Ecuador über verbesserte maritime Fähigkeiten, um Schmuggelboote abzufangen, was den Kokainfluss nach Nordamerika und Europa potenziell verringern könnte. Menschenrechtsgruppen warnen jedoch, dass ein stärkerer Sicherheitsfokus lokale Spannungen verschärfen könnte, wenn die Einsätze nicht sorgfältig ausgerichtet werden.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Kongress den Vorschlag unterstützt und wie Quito die neuen Anlagen in seine umfassendere Drogenbekämpfungsstrategie integriert.

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