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https://morningwire.eu/fr/us-ajoute-palestine-action-base-au-uk-a-la-liste-terroriste/
Das US State Department hat die UK‑basierte Aktivistengruppe Palestine Action offiziell als terroristische Organisation eingestuft und damit Italy‑basierte Autistici/Inventati und Masar Badil auf die Liste gesetzt.

Palestine Action, eine pro‑palästinensische Kampagne, die 2020 gegründet wurde, wurde von den Vereinigten Staaten als ausländische terroristische Organisation eingestuft. Die Maßnahme, die am Mittwoch vom State Department angekündigt wurde, umfasst ebenfalls Italy‑basierte Autistici/Inventati und die Gruppe Masar Badil. Die Einstufung folgt einem UK‑Verbot, das bereits zu Tausenden von Verhaftungen geführt hat.
Die Bezeichnung hat rechtliche und finanzielle Folgen, da US‑Behörden es ermöglicht, Vermögenswerte zu blockieren und Unterstützer zu verfolgen. Sie erfolgt inmitten erhöhter Spannungen nach Israels Angriff vom 7. Oktober und dem anschließenden Gaza‑Konflikt, der weltweit Proteste und Aktivistenaktionen ausgelöst hat, die darauf abzielen, das, was die Gruppe als Israels „genozidales und apartheidähnliches Regime“ bezeichnet, zu stören.
State Department‑Sprecher Tommy Piggot beschrieb alle drei als „gewalttätige linksradikale Terrorgruppen“. Marco Rubio, der US‑Außenminister, bezeichnete Autistici/Inventati als „ein bedeutendes linksradikales Tech‑Kollektiv, dessen Dienste von den aktivsten und gewalttätigsten Antifa‑Zellen genutzt werden“. Finanzminister Scott Bessent warnte, dass wirtschaftliche Hebel eingesetzt würden, um die finanziellen Lebensadern der Gruppen zu kappen.
„Die Aktivitäten von Palestine Action in den USA und anderswo drehten sich stets darum, Leben zu retten, indem sie die israelische Kriegsmaschinerie stören, die mit Unterstützung der US‑Regierung einen Völkermord in Gaza begeht“, sagte Mitbegründerin Huda Ammori.
Das israelische Außenministerium begrüßte die Entscheidung und argumentierte, dass solche Organisationen die westliche Zivilgesellschaft ausnutzen, um gewalttätige Operationen zu verschleiern. Menschenrechtsgruppen, darunter Amnesty International, haben die Einstufungen als Angriffe auf die Meinungsfreiheit verurteilt.
Rechtliche Anfechtungen laufen bereits im UK, um das Verbot aufzuheben, und in den USA ansässige Unterstützer könnten mit Strafverfolgung oder Kontensperrungen rechnen. Der Schritt könnte andere verbündete Regierungen veranlassen, ähnliche Listen zu prüfen, was das Umfeld für Aktivistenfinanzierung und grenzüberschreitende Koordination neu gestalten könnte.
Beobachter stellen fest, dass die Einstufungen mit der Agenda von Präsident Donald Trump für die zweite Amtszeit übereinstimmen, „linksradikale“ Gruppen als Sicherheitsbedrohungen zu bezeichnen – ein politischer Wandel, der langfristige Auswirkungen auf die bürgerlichen Freiheiten weltweit haben könnte.