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USA treffen iranische Abschussvorrichtungen auf Larak island, Strait of Hormuz

US-Streitkräfte bombardierten iranische Abschussvorrichtungen auf Larak island und lösten neue Bedenken für den Schiffsverkehr in der Strait of Hormuz aus.

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US forces strike Iranian launchers on Larak island in Strait of Hormuz

US-Streitkräfte trafen iranische Raketenschützen auf Larak island in der Strait of Hormuz am Sonntag und markierten damit die erste direkte Auseinandersetzung in einem Monat des anhaltenden Konflikts.

Ein nicht namentlich genannter US-Beamter sagte, dass Mitglieder des Islamic Revolutionary Guard Corps beobachtet wurden, wie sie sich darauf vorbereiteten, Raketen mit Seeminen in die stark befahrene Wasserstraße zu schießen. Der Beamte, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, erklärte, dass die Maßnahme darauf abziele, die IRGC daran zu hindern, den kommerziellen Verkehr zu bedrohen.

Der iranische staatliche Rundfunk zitierte die IRGC mit der Meldung „das Martyrium und die Verletzung mehrerer unserer Kämpfer und Mitbürger“. Er fügte hinzu, dass der Angriff „eine Bestrafung des Aggressors zur Folge haben werde“.

„das Martyrium und die Verletzung mehrerer unserer Kämpfer und Mitbürger.“

Auswirkungen auf den Schiffsverkehr und die regionale Spannung

Anfang der Woche kündigte die US Navy an, dass sie Seeminen aus den internationalen Fahrspuren der Straße entfernt habe, doch der Verkehr liegt weiterhin deutlich unter dem Niveau vor dem Krieg. Eine britisch geführte Überwachungsagentur meldete, dass ein unbekanntes Projektil einen Tanker nördlich von Khasab, Oman, getroffen habe, wobei keine Opfer gemeldet wurden.

Die UK Maritime Trade Organisation bestätigte, dass Handelsschiffe weiterhin mit „reduzierten Niveau“ unterwegs seien. In der letzten Woche durchquerten etwa 24 Schiffe die Straße, ein Bruchteil der üblichen über 130 täglichen Durchfahrten vor Ausbruch des Konflikts.

Was als Nächstes für die US‑Iran-Konfrontationen kommt

Die Trump administration hat einen Wechsel von direkter militärischer Aktion zu verstärktem wirtschaftlichem Druck signalisiert und droht mit Sanktionen gegen jede Einheit, die mit Teheran Geschäfte macht. Gleichzeitig beobachten US-Beamte die Munitionsbestände und befürchten, dass ein langwieriger Konflikt die Einsatzbereitschaft an anderen Fronten belasten könnte.

Iran behauptet hingegen weiterhin, dass es noch Drohnen und Raketen gegen Schiffe in der Straße einsetzen könne und hat einen gemeinsamen Managementplan mit Oman angedeutet, der den US-Zugang bis zur Erfüllung einer Absichtserklärung Mitte Juni einschränken würde.

Analysten erwarten, dass beide Seiten in den kommenden Wochen die Entschlossenheit des jeweils anderen prüfen werden, wobei das Risiko besteht, dass jeder Fehltritt die für die globale Energieversorgung so wichtige Wasserstraße weiter destabilisieren könnte.

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