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USA und Iran tauschen Raketenangriffe aus, während sich die Spannungen im Golf zuspitzen

Washington und Teheran haben zum ersten Mal seit einem Monat Raketenbeschuss ausgetauscht, ein Ereignis, das die weltweiten Ölströme durch den Strait of Hormuz gefährden könnte.

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US strikes Iran for first time in a month, Tehran retaliates

Die Streitkräfte der United States führten am Sonntag einen begrenzten Angriff auf iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak durch und erklärten, die Maßnahme solle Teheran daran hindern, zusätzliche Seeminen in der strategischen Strait of Hormuz zu legen. Nur wenige Stunden später kündigten die Revolutionary Guards an, ballistische Raketen auf zwei US‑verbundene Luftwaffenstützpunkte in Jordan abgefeuert zu haben und behaupteten schweren Schaden verursacht zu haben.

Die Armee von Jordan berichtete, acht Raketen abgefangen zu haben, obwohl sie deren Herkunft nicht identifizierte. Teheran erklärte zudem, eine US‑Installation in den United Arab Emirates angegriffen und eine amerikanische Drohne über der Wasserstraße abgeschossen zu haben.

Warum der Austausch wichtig ist

Der Strait of Hormuz transportiert etwa ein Fünftel des weltweiten Öls. Jede Störung kann sich auf die globalen Märkte auswirken, die bereits unter dem Druck höherer Rohölpreise stehen. US‑Beamte betonten die Notwendigkeit, die Durchfahrt offen zu halten; Tim Hawkins, Sprecher des US Central Command, sagte, die Marine habe das Räumen der Minen abgeschlossen und werde das Gebiet weiterhin überwachen.

Die iranische Raketenreaktion wurde vom Außenministerium als „legitime Verteidigung“ dargestellt und mit dem, was es als US‑zionistische Luftaggression bezeichnete, in Verbindung gebracht. Die Rhetorik unterstreicht Teherans Bereitschaft, Macht über seine eigenen Grenzen hinaus zu projizieren, ein Muster, das bei früheren Angriffen auf Einrichtungen in Kuwait, Oman, Saudi Arabien und den UAE zu beobachten war.

Was als Nächstes kommt

Beide Seiten haben signalisiert, dass sie keinen umfassenden Krieg anstreben, doch das Risiko einer Eskalation bleibt bestehen. Masoud Pezeshkian, Präsident des Iran, warnte vor einer „entscheidenden Reaktion“, bevor er zu einem Gipfel in Kyrgyzstan mit Führern wie Vladimir Putin und Xi Jinping reist. In Washington nimmt die Kritik zu; Jack Reed, führender Demokrat im Senate Armed Services Committee, bezeichnete den sechs‑monatigen Konflikt als „ein Scheitern, irgendein Ziel zu erreichen“.

Analystinnen und Analysten erwarten, dass US‑Kommandanten ihre erhöhte Einsatzbereitschaft im Golf aufrechterhalten, während diplomatische Kanäle, angeführt von Katar und Pakistan, weiterhin auf ein dauerhaftes Waffenstillstandsabkommen drängen. Die kommenden Wochen werden wahrscheinlich entscheiden, ob der jüngste Raketaustausch ein isoliertes Ereignis bleibt oder zu einem Sprungbrett für umfassendere Feindseligkeiten wird.

Derzeit beobachten die Ölmärkte die Situation genau, und jede weitere Störung des Strait of Hormuz könnte die Preise weiter in die Höhe treiben und die globalen Lieferketten belasten.

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