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USA unterstützt das in der Trump‑Ära geschlossene venezolanische Ölabkommen im Zuge geopolitischer Auseinandersetzungen

US‑Beamte sagen, das venezolanische Ölabkommen werde die Kraftstoffkosten für Amerikaner senken und den Einfluss Russlands und Chinas eindämmen, während Oppositionsabgeordnete volle Transparenz fordern.

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US defends Trump's Venezuela oil deal

Donald Trump kündigte ein Abkommen an, das den United States die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel nachgewiesener Ölreserven in Venezuela geben würde. Das Abkommen, das von der regierungsdominierten National Assembly des Landes genehmigt wurde, überträgt einen Anteil von 35 Prozent an 17 Feldern an ein von den USA unterstütztes Konsortium und verspricht, die venezolanische Produktion in den kommenden Jahren mehr als zu verdoppeln.

Struktur des Abkommens und politische Unterstützung

Das Konsortium wird von North American Blue Energy Partners (NABEP) geleitet, dem zweitgrößten privaten Ölunternehmen des Landes, unter der Führung von Alejandro Betancourt. Nach den Bedingungen wird NABEP 20 Prozent seines Öls zu Produktionskosten an die United States verkaufen, und die Mehrheit des Vorstands muss US‑Bürger sein, was Washington ein wirksames Vetorecht einräumt.

Marco Rubio sagte dem venezolanischen Journalisten Sergio Novelli in einem spanischsprachigen Interview, dass das Abkommen im Wesentlichen ein Regierungs‑zu‑Regierung‑Vertrag sei, wobei das Defence Department ein Sonderkonto besitzt, um einen Anteil an den Vermögenswerten zu übernehmen.

Im Wesentlichen handelt es sich dabei nun um ein Abkommen mit der US‑Regierung, das speziell das Defence Department einbezieht, welches ein Sonderkonto besitzt, das ihm ermöglicht, einen bestimmten Prozentsatz dieser Vermögenswerte zu übernehmen.

Gustavo González López, der Verteidigungsminister von Venezuela, lobte das Abkommen als Weg zu „Wohlstand und Wohlergehen für das Land“. Der Oppositionsabgeordnete Luis Emilio Rondón warnte, dass das Kleingedruckte geprüft werden müsse, während Jorge Rodríguez, Vorsitzender der National Assembly, argumentierte, das Geld würde den Venezolanern helfen.

Auswirkungen auf die Ölmärkte und die Geopolitik

US‑Beamte argumentieren, das Abkommen werde die Kraftstoffpreise für amerikanische Verbraucher senken und den Einfluss russischer und chinesischer Unternehmen eindämmen, die zuvor die meisten Felder betrieben haben. Chevron soll am selben Tag eine bedeutende Expansion in Venezuela ankündigen, was ein breiteres Engagement des Privatsektors signalisiert.

Das Abkommen kommt, während Washington nach der Absetzung von Präsident Nicolás Maduro Anfang dieses Jahres einen festen Griff auf Caracas behält. Kritiker sagen, die Regelung könnte den US‑Einfluss in einer bereits von rivalisierenden Mächten umkämpften Region verankern.

Mit Blick nach vorn wird der US‑Kongress das Abkommen voraussichtlich vor den Zwischenwahl­wahlen im November prüfen, während venezolanische Oppositionsparteien mehr Transparenz fordern könnten. Sollte das Abkommen umgesetzt werden, könnte es die globalen Ölversorgung‑Dynamiken neu gestalten und einen Präzedenzfall für zukünftige von den USA unterstützte Rohstoffgeschäfte in politisch volatilen Märkten schaffen.

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