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Apples faltbarer Einstieg und Preiserhöhungen drücken die Aktie

Apples neues faltbares iPhone und eine Reihe von Preiserhöhungen ließen Investoren unbeeindruckt, was die Aktie nach unten drückte.

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Hands holding an iPhone Duo, a foldable smartphone displaying widgets and app icons on a white background.

Apple stellte am Mittwoch sein erstes faltbares Smartphone, das iPhone Duo, vor und erhöhte gleichzeitig die Preise für die meisten seiner bestehenden Modelle. Die Maßnahme löste einen moderaten Rückgang des Aktienkurses des Unternehmens aus, der um etwa 0,3 Prozent fiel, nachdem er bereits am Vortag um 1,2 Prozent nachgelassen hatte.

Preisstrategie wirft Fragen auf

Das iPhone Duo kostet ab $1,999 (etwa £1,480) und kann für die Top‑Konfiguration bis zu $3,199 erreichen. Gleichzeitig kostet das Flaggschiff iPhone 17 nun $899, also $100 mehr als zum Einführungspreis im letzten Jahr, während das preisgünstige 17e auf $699 gestiegen ist. Das iPhone Air sprang auf $1,099 und das zweijährige iPhone 16 kehrte nach einem kurzen Rabatt zu seinem ursprünglichen Einführungspreis von $799 zurück.

Historisch hat Apple die Preise für ältere Modelle gesenkt, wenn neue auf den Markt kommen. Tim Cook warnte Anfang des Jahres, dass steigende Kosten letztlich an die Verbraucher weitergegeben werden würden, und sagte: „Preiserhöhungen sind unvermeidlich“.

Preiserhöhungen sind unvermeidlich

Eintritt in den Faltgeräte‑Markt und Marktausblick

Das Duo erweitert das Display von 5,4 Zoll auf einen 7,6‑Zoll‑Bildschirm und wird vom neuen A20‑Pro‑Chip angetrieben. Während Konkurrenten wie Samsung, Huawei und Google seit Jahren faltbare Geräte verkaufen, erfolgt Apples Einstieg zu einem Zeitpunkt, an dem das Segment lediglich 1,6 Prozent der weltweiten Smartphone‑Verkäufe ausmacht.

Amanda Mitchell, leitende Telekom‑Analystin bei Globaldata, sagte, Apple setze darauf, dass seine Marke faltbare Geräte vom Nischen‑ in den Massenmarkt bringen könne, nannte jedoch die Preisspanne von $1,999‑$3,199 „augenscheinlich beunruhigend“. Sie fügte hinzu, dass das Premium teilweise einen branchenweiten Speicherengpass widerspiegelt, der durch den KI‑Boom verursacht wird und die Chippreise für Verbrauchergeräte in die Höhe getrieben hat.

Analysten weisen darauf hin, dass Apples späte Einstieg ein Vorteil sein könnte, da das Unternehmen die von Konkurrenten entwickelte Technologie weiter verfeinern kann. Die iPhone‑17‑Produktpalette erzielte im ersten Jahr laut Counterpoint Research einen Großhandelsumsatz von über $170 Mrd., was dem neuen CEO John Ternus eine solide Basis verschafft.

Ausblickend wird der Markt beobachten, ob die Verbraucher die höheren Preisniveaus akzeptieren und ob das Duo Skalierbarkeit erreichen kann. Zeigt sich die Nachfrage robust, könnte Apple seine Margenerweiterung aufrechterhalten; eine zurückhaltende Reaktion könnte eine Neuausrichtung der Preisstrategie für künftige Generationen erzwingen.

Kurzfristig ist der Kursrückgang bescheiden, und Apple bleibt seit Jahresbeginn um etwa 16 Prozent im Plus bei einer Marktkapitalisierung von rund $4,7 Billionen. Die eigentliche Prüfung wird sein, wie das faltbare Gerät und die neue Preisstruktur den Verkaufs­schwung in den kommenden Quartalen beeinflussen.

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