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https://morningwire.eu/fr/les-maires-obtiennent-le-pouvoir-d-annuler-les-decisions-d-urbanisme/
Neue Gesetzgebung wird regionalen Bürgermeistern in 13 Gebieten das Recht geben, Planungsentscheidungen zu überstimmen und Großprojekte zu genehmigen – ein Versuch, den stockenden britischen Wohnungsmarkt anzukurbeln.

Andy Burnham kündigte an, dass regionale Bürgermeister in ganz England künftig lokale Planungsentscheidungen der Gemeinderäte überstimmen und groß angelegte Entwicklungen freigeben können. Der Vorschlag, der diese Woche vom Premierminister vorgestellt werden soll, umfasst 13 Bürgermeisterregionen, darunter Manchester, Liverpool und die West Midlands.
Die Entwurfsbefugnisse würden es Bürgermeistern ermöglichen, bei Projekten einzugreifen, die mehr als 150 Wohneinheiten, Gewerbeflächen von über 15.000 Quadratmetern oder Gebäude mit einer Höhe von mehr als 30 Metern umfassen. Sie könnten zudem die Gemeinderäte anweisen, Pläne abzulehnen oder voranzutreiben, und sogar Entwicklern gestatten, mit den Bauarbeiten zu beginnen, ohne dass ein separates Antragsverfahren erforderlich ist.
Zehn der 14 dezentralen Bürgermeister haben bereits zugestimmt, was der Autorität entspricht, die Anfang dieses Jahres dem London-Bürgermeister Sadiq Khan verliehen wurde, der Planungsentscheidungen „einberufen“ kann, um mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen.
„Neubauprojekte für Wohnimmobilien liegen aufgrund anhaltend schwächerer Bauaktivitäten auf historisch niedrigen Niveaus“, sagte der Geschäftsführer von Rightmove Johan Svanstrom.
Der Schritt erfolgt, während die Regierung Schwierigkeiten hat, ihr Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen in England in den nächsten fünf Jahren zu erreichen. Bauunternehmen sehen sich mit den härtesten Bedingungen seit der Finanzkrise 2008 konfrontiert, wobei ein Rückgang der Neubautätigkeit um sechs Prozent von einer FTSE‑250-Immobilienplattform gemeldet wurde.
Entwickler müssen zudem innerhalb nationaler Richtlinien, lokaler Gebietspläne und der von Homes England festgelegten Vorgaben arbeiten, der Wohnungs‑ und Regenerationsagentur, die möglicherweise eine neue Abgabe für Großprojekte zur Finanzierung von Infrastruktur einführt.
Eine formelle Konsultation wird voraussichtlich später in dieser Woche stattfinden, wonach in den kommenden Monaten Gesetzgebungsinitiativen eingebracht werden könnten. Wird das Gesetz verabschiedet, müssen die Gemeinderäte ihre Planungsprozesse anpassen, während Entwickler möglicherweise einen klareren Weg zu größeren Projekten erhalten. Kritiker warnen, dass die Zentralisierung von Entscheidungen lokale Stimmen marginalisieren könnte, Befürworter hingegen argumentieren, es sei ein notwendiger Schritt, um den Wohnungsbau‑Kanal zu öffnen.